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Es gibt keine Problempferde

  • Autorenbild: Katja Hammerschmidt
    Katja Hammerschmidt
  • 30. Nov. 2023
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Mai

Was steckt hinter der Widersetzlichkeit Deines Pferdes – Pferdepsychologie verstehen




Foto eines galoppierenden, dunkelbraunem Wallachs über eine herbstliche Weide. Es ist ein dänisches Warmblut mit einer großen, weißen Blesse. Fotografiert von Katja Hammerschmidt Katja Hammerschmidt (Tierkommunikatorin, Fotografin, Seelenlauf-Coach, Hamburg
Foto © Katja Hammerschmidt Fotografie Hamburg



Dein Pferd widersetzt sich, ist ungehorsam, macht nicht, was Du Dir wünscht? Du hast ein Problempferd?


Mal abgesehen davon, dass es den Alltag mit Deinem Pferd nicht wirklich leicht macht – ich fühl Dich da total – sag ich trotzdem: "Freu Dich darüber, denn Dein Pferd spricht mit Dir!"


Herzlichen Glückwunsch! Und das meine ich ernst.

Kein Pferd macht absichtlich etwas falsch. Kein Pferd widersetzt sich ohne Grund. Kein Pferd verweigert sich, einfach weil es keine Lust hat. Im Gegenteil – alle Pferde, die ich kennengelernt habe, geben sich die größte Mühe zu verstehen und zu erfüllen, was wir von ihnen erwarten.


Deshalb bin ich davon überzeugt: Es gibt keine "Problempferde".


Lass uns da mal näher hinschauen.



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Problempferd verstehen statt korrigieren

Warum Verhalten kein Widerstand ist – sondern ein Versuch Deines Pferdes, Dir etwas zu sagen

Ein „Problempferd“ ist kein schwieriges Pferd – sondern ein Pferd, das sich mitteilt.


Widersetzlichkeit, Verweigerung oder Aggression haben immer einen Grund. Es ist die Reaktion Deines Pferdes auf Stress, Angst, Schmerzen oder Überforderung. Dein Pferd versucht nicht, Dich zu ärgern – es versucht, mit Dir zu sprechen und wünscht sich, gehört zu werden.


Wenn Du aufhörst, Verhalten zu korrigieren, und anfängst, es zu verstehen, verändert sich ganz viel für Dein Pferd und auch für Dich. Dein Pferd muss nicht mehr schreien, weil es gehört wird. Und Du gehst raus aus Druck und Korrektur – und rein in Verständnis und Verbindung.


Tierkommunikation und traumasensibles Coaching wie der Seelenlauf helfen Dir dabei, die Ursachen für das Verhalten Deines Pferdes sichtbar zu machen – und Dein Pferd wirklich zu verstehen.


Inhaltsverzeichnis





Warum widersetzt sich mein Pferd?


Das Pferd ist ein Fluchttier. Erkennt es eine Gefahr, reagiert es reflexartig mit Flucht (= Flight), Kampf (= Fight) oder Einfrieren (= Freeze). Eine weitere Option des Pferdes ist die beschwichtigende Kommunikation (= Flirt), um eine Gefahr oder Stress abzuwenden.


FLIGHT


In der Regel wird ein Pferd versuchen zu fliehen, wenn es Gefahr wahrnimmt und Angst bekommt.

FIGHT


Manche Pferde entscheiden sich, bei Gefahr zu kämpfen, wenn eine Flucht nicht möglich oder nicht aussichtsreich ist. Wittert die Stute Gefahr für sich und ihr Fohlen, wird sie vermutlich eher kämpfen, als mit dem Fohlen zu fliehen. Ist ein Pferd in extremer Bedrängnis ohne Fluchtmöglichkeit ist der Kampf eine seiner Optionen. Auch Hengste wählen in manchen Situationen den Kampf.

FREEZE


Es gibt aber auch Pferde, die sich tot stellen bzw. einfrieren, sobald sie einer Gefahr oder extremem Stress ausgesetzt sind. Nach außen wirken diese Pferde total ruhig und abgeklärt. Sie geben sich, als könne die Situation sie gar nicht aus der Ruhe bringen. Innerlich sind sie jedoch total angespannt und gestresst und fürchten um ihr Leben.

FLIRT


Ein Konflikt in der Herde oder ein Mensch, der dem Pferd droht, wird meistens nicht als lebensbedrohlich eingestuft. Pferde versuchen in dem Fall, die Situation durch Beschwichtigungsgesten zu klären. Das kann ein Gähnen sein oder Leerkauen. Auch Kopfschütteln oder Wegschauen dient der Deeskalation.


Beschwichtigungsgesten


Welche Strategie Dein Pferd wählt, um eine Gefahren- oder Stresssituation abzuwenden, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Unter anderem:


  • Wie lebensbedrohlich wird die Lage eingeschätzt? Beim Säbelzahntiger ergreift Dein Pferd die Flucht. Beim Menschen wird es vielleicht eher beschwichtigen.

  • Was für einen Charakter hat Dein Pferd? Araber werden eher zur Flucht neigen, als Kaltblüter. Aktive Stresstypen werden vielleicht eher kämpfen. Passive Stresstypen frieren ein.

  • In welchem Umfeld tritt die Gefahr auf? Im Gebirge ist eine Flucht wesentlich gefährlicher als in der Steppe.



Drei Beispiele aus dem Alltag


"Was bringt mir diese Erkenntnis in Bezug auf mein Pferd?", fragst Du Dich jetzt. Ich gebe Dir ein paar Beispiele.


Beispiel 1: Dein Pferd wird böse, wenn Du satteln oder gurten möchtest


Dein Pferd steht am Putzplatz, weil Du es satteln möchtest. Es ist angebunden, weil man das in Pensionsställen in der Regel so macht. Es kann also nicht weglaufen.

Ist diese Situation unangenehm für Dein Pferd, wird es z.B. zunächst den Kopf zur Seite drehen oder ein Stück weggehen (FLIRT), sobald es den Sattel sieht. Es will Dir mitteilen, dass etwas an der Situation nicht in Ordnung ist. Vielleicht hat es Schmerzen, der Sattel passt nicht oder es ist kitzelig oder das Anbinden am Putzplatz ist mit einer unangenehmen Erinnerung verknüpft.


Beachtest Du seine Signale nicht und versuchst den Sattel aufzulegen, wird es Dir vielleicht mit angelegten Ohren drohen oder auch nach Dir schnappen (FIGHT). Weglaufen (FLIGHT) kann es ja nicht, denn es ist angebunden. Wenn Du Dein Pferd jetzt für sein Verhalten strafst und es sattelst, kann es dazu kommen, dass Dein Pferd einfriert und sich nicht mehr gegen das Satteln wehrt (FREEZE). Das heißt aber nicht, dass es mit dem Satteln einverstanden ist. Das heißt nur, Dein Pferd sieht keinen Ausweg mehr aus dieser belastenden Situation. Wenn Du Dein Pferd in so einer Situation strafst, weil es sich nicht "gebührlich" benimmt, wird das sein Verhalten in keiner Weise verbessern. Im Gegenteil, Dein Pferd versteht gar nicht, warum es jetzt gestraft wird. Es möchte Dir ja nur mitteilen, dass etwas nicht in Ordnung ist.



Beispiel 2: Dein Pferd mag nicht mit Dir zusammen den Hof verlassen


Du möchtest mit Deinem Pferd spazieren gehen oder ausreiten. Schon an der Aufstiegshilfe bleibt Dein Pferd nicht ruhig stehen, damit Du aufsitzen kannst. Es dreht sich weg oder geht einige Schritte zurück (FLIGHT). Vielleicht legt es auch nur die Ohren an, um seinen Unmut kundzutun (FLIRT) oder Dir zu drohen (FIGHT). Dir gelingt es schließlich aufzusitzen und Du reitest los. Aber Dein Pferd weigert sich, den Hof zu verlassen. Es bleibt einfach stehen und geht keinen Schritt weiter (FREEZE).


Versuchst Du jetzt, Dein Pferd vorwärts zu zwingen, z.B. durch Schläge mit der Gerte oder Druck mit den Sporen, kann es sein, dass nichts passiert. Dein Pferd bleibt weiter stehen und rührt sich nicht. Ist Deine Bestrafung unangenehm genug, hat Dein Pferd die Wahl zwischen Pest oder Cholera: es kann mit seinem Menschen auszureiten, obwohl es Angst davor oder Schmerzen hat oder es kann die Schläge weiter aushalten. Ist die Bestrafung für Dein Pferd schrecklicher, wird es vermutlich irgendwann weitergehen. Aber dann ist es im Modus der erlernten Hilflosigkeit angekommen. In dem Moment funktioniert Dein Pferd, weil es keinen Ausweg aus dieser Situation sieht, der nicht mit Angst, Schmerzen und/oder Stress verbunden.


Frag Dich bitte, "Was kann die Ursache für sein Verhalten sein?", anstatt Dein Pferd einfach nur vorwärts zu zwingen. Vielleicht kannst Du ihm für den Ausritt nicht genug Sicherheit geben. Vielleicht tun ihm die Hufe weh. Vielleicht hat Dein Pferd in der Ferne ein gruseliges Geräusch gehört. Oder es hat Schmerzen, weil der Sattel nicht passt. Es gibt viele mögliche Ursachen. Aber das sind alles Ursachen, an denen man mit Einfühlungsvermögen, Geduld und Übung etwas ändern kann. Druck und Zwang bewirken nur kurzfristig etwas – wenn überhaupt.



Beispiel 3: Mein Pferd hat am Putzplatz nach den anderen Pferden getreten


Jetzt noch ein ganz anderes Beispiel dafür, dass wir manchmal die Aktionen bzw. Reaktionen unserer Pferde falsch deuten...


Stand mein Pferd Maël am Putzplatz und jemand führte sein Pferd hinter meinem entlang, trat mein Pferd gezielt nach dem anderen Pferd. Du musst wissen, dass Maël ein sehr sanftmütiges Pferd und allen anderen Pferden im Stall freundlich gesinnt ist. Umso unerklärlicher für mich, warum er auf einmal nach den anderen Pferden trat.


Die Auflösung der Frage erhielt ich in einem Gespräch mit ihm. Von alleine wäre ich wohl nie im Leben drauf gekommen.


Maël hatte bemerkt, dass ich öfters genervt war, wenn jemand am Putzplatz an uns vorbei ging. Ich musste dann nämlich meistens das Putzen unterbrechen und Platz machen. Also wollte er mir helfen, indem er nach den anderen Pferden trat und diese dann – so seine Überlegung – zukünftig nicht mehr an uns vorbei gingen.


Was hätte es gebracht, wenn ich ihn für sein Austreten gestraft hätte?



Hört auf das, was wir ohne Worte sagen. Seht den Sinn hinter dem, was wir euch zeigen. Folgt eurer Intuition. Folgt der Liebe. Denn wir Pferde lieben euch Menschen. Wir sind gerne bei euch. Sonst würden wir uns nicht so viel Unsinn von euch gefallen lassen. Pferdebotschaft von Maël


Was ist erlernte Hilflosigkeit beim Pferd?

"Es bringt nichts, mich zu wehren."

Erlernte Hilflosigkeit entsteht, wenn ein Pferd immer wieder in Situationen gerät, aus denen es keinen Ausweg findet – egal, was es tut. Es lernt: „Es bringt nichts, mich zu wehren.“ Nach außen wirkt das Pferd dann ruhig, „brav“ oder fügsam.


Tatsächlich hat es aufgegeben.


Es funktioniert – aber es ist nicht okay mit der Situation. Das ist keine Lösung. Das ist Resignation. Und sie entsteht fast immer durch dauerhaften Druck, Strafe und fehlende Wahlmöglichkeit. Ein Pferd in erlernter Hilflosigkeit braucht viel Zeit, Geduld und eine sichere Beziehung, um wieder zu vertrauen.



Was tun, wenn Du denkst, Du hast ein Problempferd?


Wenn Dein Pferd ungehorsam oder widersetzlich ist, hat das immer einen Grund.


Ungehorsam, Widersetzlichkeit, Verweigerung – das kannst Du alles aus Deinem Vokabular streichen. Und streich aus Deiner Wahrnehmung auch gleich die Kommentare von Trainern oder Stallkollegen: "Der verarscht Dich nur." "Dem musst Du mal zeigen, wer das sagen hat." "Mach dem mal Dampf unterm Hintern."


Druck und Strafe führen Dich nie zum Ziel. Druck und Strafe verzögern oder verhindern Lernprozesse. Druck und Strafe erzeugen Stress und Angst. Und es wird immer etwas geben, was Deinem Pferd mehr Angst macht, als Dein Druck oder Deine Strafe.


Als ersten Schritt


Macht Dein Pferd nicht, was Du Dir von ihm wünscht, bleib ruhig und entspannt. Geh dann auf Ursachenforschung. Frag Dich:


  • Hast Du Dich klar ausgedrückt?

  • Bist Du fokussiert und selbstsicher?

  • Kann Dein Pferd Deine Anfrage körperlich umsetzen?

  • Hat Dein Pferd Schmerzen oder ist es krank?

  • Ist die Ausrüstung optimal auf Dein Pferd angepasst?

  • Hat Dein Pferd vor etwas Angst?


Vielleicht versuchst Du kleinschrittiger an die Sache heranzugehen. Erkundige Dich nach der Vergangenheit Deines Pferdes. Hat es Ereignisse in der Vergangenheit gegeben, die Dein Pferd nachhaltig traumatisiert haben? Diese Ereignisse können auch heute noch sein Verhalten beeinflussen.


Mehr zu diesem Thema findest Du auch in meinem Artikel Trauma beim Pferd erkennen.



Und dann...


Achtsame und respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe mit Deinem Pferd wird Dich Deinem Ziel näher bringen.


Arbeite an Dir selbst. Verbessere Deine Fitness und Dein reiterliches Können. Erweitere Dein Wissen über Pferde. Schule Deine Wahrnehmung und Intuition. Arbeite daran, Deinem Pferd ein verlässlicher Partner zu sein. Welche Ereignisse der Vergangenheit haben Dich geprägt? Welche alten Glaubenssätze hindern Dich an Deiner Entwicklung?


"Echt jetzt?", fragst Du. "Ja, echt jetzt.", sag ich.


Die Arbeit an Dir wird die Beziehung zu Deinem Pferd nachhaltig verbessern.


Wie kann Tierkommunikation bei einem Problempferd helfen?


Sprich mal mit Deinem Pferd mittels Tierkommunikation. Hör Dir seine Sicht der Dinge an. Oft haben Pferde ganz passable Ideen, wie man ein Problem lösen kann. Und wie das Beispiel von Maël zeigt – die Antwort kann Dich überraschen.


Und auch bei Deinem Pferd kannst Du z.B. mit Hilfe von körperorientiertem, traumasensiblem Coaching – dem Seelenlauf – schauen, welche vergangenen Ereignisse heute noch prägend für sein Verhalten sind. Diese aufzulösen bzw. zu integrieren wird Euch in Eurer gemeinsamen Entwicklung ein ganzes Stück weiter nach vorne bringen.


Pferde sind hochsensibel. Sie nehmen Energien wahr. Sie reagieren auf unsere Gefühle. Sie kommunizieren mit uns erst ganz leise. Nur wenn wir nicht richtig zuhören, werden sie laut.


Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Pferd Dir gerade etwas Wichtiges sagen möchte und Du nicht weißt, wie Du hinhören sollst, dann bin ich für Dich da. Gemeinsam schauen wir hin – mit Tierkommunikation, mit Seelenlauf, mit dem Blick aufs große Ganze.


Bereit, neue Wege zu gehen?


Ich schenke Dir gern 15 Minuten meiner Zeit für ein erstes Gespräch, in dem wir uns kennenlernen und schauen, wie ich Dich und Dein Pferd unterstützen kann.


Du kannst Dir hier in meinem Kalender gern einen Termin buchen.



FAQ – Häufige Fragen zum Thema Problempferd


Wann gilt ein Pferd als Problempferd?

Als „Problempferd“ wird ein Pferd bezeichnet, das sich regelmäßig widersetzt, verweigert, aggressiv reagiert oder scheinbar nicht das tut, was von ihm erwartet wird.


Aus meiner Sicht gibt es jedoch keine Problempferde, sondern nur Pferde, die mit ihrem Verhalten etwas mitteilen möchten, das wir noch nicht verstehen.


Der Begriff "Problempferd" beschreibt also eher ein Symptom – nicht die eigentliche Ursache.


Warum widersetzt sich mein Pferd beim Satteln oder Reiten?

Mögliche Ursachen sind Schmerzen (zum Beispiel durch einen schlecht sitzenden Sattel oder Rückenprobleme), Angst, ungelöste Traumata aus der Vergangenheit oder schlicht Überforderung.


Das Pferd zeigt damit: „Irgendetwas stimmt hier nicht.“ 


Hör hin, bevor Du Druck machst.


Hilft Strafe, wenn sich ein Pferd verweigert?

Nein. Strafe und Druck führen kurzfristig vielleicht zu scheinbarem Gehorsam – aber sie lösen die eigentliche Ursache nicht.


Im schlimmsten Fall entstehen erlernte Hilflosigkeit und tief sitzende Angst. Das Pferd funktioniert dann einfach nur, weil es keinen anderen Ausweg sieht.


Kann mein Pferd ein Trauma haben?

Ja, leider. Pferde können genau wie Menschen durch einschneidende Erlebnisse traumatisiert werden: Unfälle, schlechte Erfahrungen mit Menschen, erzwungene Transporte oder schmerzhafte Behandlungen hinterlassen Spuren – oft tief und unsichtbar.


Mit traumasensiblem Coaching (zum Beispiel Seelenlauf) lassen sich diese Spuren erkennen und behutsam verändern.


Mehr Infos dazu gibt es in meinem Artikel Trauma beim Pferd erkennen.


Wie kann Tierkommunikation bei einem Problempferd helfen?

Tierkommunikation gibt Deinem Pferd eine Stimme.


Oft zeigt sich in einem Gespräch, was hinter dem Verhalten steckt – und manchmal liefert das Pferd selbst den Hinweis zur Lösung.


Tierkommunikation ist kein Ersatz für eine tierärztliche Abklärung, aber eine wertvolle Ergänzung auf dem Weg zu echter Verbindung und gegenseitigem Verständnis.


Ist mein Pferd wirklich ein Problempferd oder steckt etwas anderes dahinter?

Hinter dem Verhalten Deines Pferdes steckt mehr als „Ungehorsam“. Was wir als Problem sehen, ist oft nur das sichtbare Ergebnis von etwas Tieferem – zum Beispiel Stress, Unsicherheit, Schmerz oder ein unverarbeitetes Erlebnis.


Dein Pferd ist nicht zickig, faul oder will Dich ärgern. Es versucht vielmehr, mit einer Situation klarzukommen, die es gerade überfordert.


Wenn Du beginnst, sein Verhalten nicht mehr zu bewerten, sondern zu verstehen, verändert sich oft schon viel – in Deinem Blick auf Dein Pferd und in Eurer Beziehung.






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Über mich

Katja Hammerschmidt 

Porträt von Katja Hammerschmidt, Tierkommunikatorin und traumasensible Coachin für Pferde und Pferdemenschen aus Hamburg

Du hast das Gefühl, dass da noch mehr ist – dass Dein Pferd Dir etwas sagen will, was Du noch nicht ganz verstehst? Dann bist Du hier richtig.

 

Ich begleite Dich und Dein Pferd auf Eurem Weg zu mehr Vertrauen, Gesundheit und einem harmonischen Miteinander – gerade dann, wenn klassische Wege keine wirkliche Lösung bringen.

In meiner Arbeit verbinde ich Tierkommunikation und Seelenlauf, Körperarbeit und freies Spiel mit dem Pferd und habe dabei immer Körper, Geist und Seele im Blick. Traumasensibel und auf Augenhöhe. Damit Ihr Euch wirklich versteht.

​Ich bin für Dich online bundesweit und vor Ort im Raum Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen erreichbar.

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Bundesverband Tierkommunikation Deutschland e.V.
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Meine wichtigsten Aus- und Weiterbildungen

  • Ausbildung zu professionellen Tierkommunikatorin mit Schwerpunkt Pferde bei Catherin Seib

  • Ausbildung zum zertifizierten Coach für Seelenlauf bei Yvonne Schinowski

  • Ausbildung zum Therapeutischen Gehen - Seelenlauf - bei Figen Hahn

  • Sachkundenachweis Pferdehaltung bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

  • Erlangung des Transportbefähigungsnachweises für Pferde bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

  • Fortbildungen Myofasziales Release bei Tilka Petersen, Release Tiergesundheitszentrum NORD

  • Fortbildungen und Kurse zum Thema Intrinzen bzw. intrinsisch motiviertes Spielen mit Pferden (u.a. Kurs "Project Proprius", Steinar Sigurjörnsson und "Pain Sience Workshop", Kathy Sierra)

  • Kurse und Workshops zur Pferdeernährung, Rationsberechnung, Phytologie u.a. bei Conny Röhm, TWI Tierwissenschaftliches Institut Röhm

  • Fotografie Kurse und Workshops bei Julia Moll, Uwe Hasubeck, Marcus Jacobs u.a.

  • Studium der Betriebswirtschaftslehre, Universität zu Köln und Universität degli Studi di Firenze (Florenz, Italien)

Was sich für meine KundInnen und ihre Pferde verändert hat

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