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Über das Feuer in uns

Autorenbild: Katja Hammerschmidt
Katja Hammerschmidt
22. Feb.
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Sept.

Das Jahr des Feuerpferdes und seine Bedeutung für uns und unsere Pferde


Aus der Reihe Über ...




Feuerpferd - kraftvolles, dunkelbraunes Pferd im Galopp, umgeben von warmem, goldenem Licht und fließenden Flammen, symbolisiert Authentizität, Wandel und innere Kraft
Foto Ki-generiert © Katja Hammerschmidt Fotografie Hamburg


Nicht jedes Jahr beginnt am 1. Januar. Für mich fühlt sich dieser Tag mehr organisatorisch an. Ein Datum, das historisch festgelegt wurde – im Römischen Reich offiziell zum Jahresbeginn erklärt. Mein Jahr beginnt innerlich deutlich später. Dann, wenn die Energien des alten Jahres nur noch wenig spürbar sind und das Neue sich ankündigt.


In diesem Jahr fiel dieser Moment für mich auf den 17. Februar, den Beginn des chinesischen Neujahrs. 2026 steht gemäß der asiatischen Metaphysik im Zeichen des Feuerpferdes.


Darüber war schon in den Wochen davor viel zu lesen – Dynamik, Tempo, Umbruch, Rasanz. Es klang, als müssten wir uns festhalten, um nicht von dieser Energie überrollt zu werden.


Doch als ich selbst mit dem Feuerpferd in Verbindung ging – auf dieselbe Weise, wie ich es in meinen Tierkommunikationen mache – zeigte sich ein anderes Bild.


Nicht Geschwindigkeit, sondern Authentizität und Gemeinschaft stehen im Vordergrund. Innere Klarheit wird wichtiger sein als äußere Beschleunigung. Was sonst noch für uns und unsere Pferde im Jahr des Feuerpferdes von Bedeutung ist? Lies selbst.



Das Jahr des Feuerpferdes und seine Bedeutung für die Pferde – die Essenz der Botschaft

Authentizität | Autonomie | Wandel | Selbstfürsorge | Pferde und Veränderung

Das Jahr des Feuerpferdes fordert Echtheit. Was nur aus Gewohnheit oder Anpassung geschieht, trägt jetzt nicht mehr. Pferde spüren diesen Wandel besonders fein bei sich selbst und bei ihren Menschen. Die Einladung dieses Jahres ist, authentisch und selbstbestimmt Deinen Weg zu gehen – mit Deinem Pferd an Deiner Seite.


Kern-Themen des Feuerpferd-Jahres

  • Authentizität – was keine Substanz hat, hält nicht mehr

  • Selbstfürsorge – Du brauchst Versorgung, Pausen, Stabilität, damit Du nicht verbrennst

  • Gemeinschaft – Weggefährten sind in intensiven Zeiten Halt, nicht Luxus

  • Autonomie (auch bei den Pferden) – mehr Mitspracherecht, mehr Respekt, mehr echte Beziehung


Impulsfrage für Dich: Wo in Deinem Leben (und im Leben Deines Pferdes) ist es Zeit, etwas nicht mehr mitzutragen, sondern neu zu denken?



Feuer als Prüfstein


Feuer hat eine klare Qualität. Es verbrennt, was keine Substanz hat. Es legt frei, was darunter liegt.


Das Feuerpferd erscheint mir nicht als Antreiber. Es ist eher Energie, die hinterfragt, was wirklich trägt. Wo handelst Du aus Gewohnheit, aus Anpassung oder Angst? Und wo entspringt Dein Handeln Deiner inneren Wahrheit?


Selbstfürsorge bekommt dabei eine neue Bedeutung. Nicht als Wellness oder Rückzug, sondern als bewusste Verantwortung für die eigene Kraft. Wer sich nicht gut versorgt, wer kein klares Ziel vor Augen hat, verrennt sich und findet den Weg nicht mehr vor lauter Feuer und Rauch.


Und niemand geht allein durch ein intensives Feuer. Menschen, die Dir guttun, sind jetzt wichtig. Sie stärken Dich. Aber es geht auch um echten Teamgeist – um Weggefährtinnen, die mit Dir an einem Strang ziehen und dasselbe Ziel verfolgen. Gemeinsam lässt sich mehr erreichen als allein.



Wörtliche Botschaft des Feuerpferdes

Die folgenden Worte habe ich wörtlich so empfangen. Meine Fragen an das Feuerpferd habe ich den Antworten voran gestellt.


FRAGE

Kannst du mir sagen, was uns alle im Jahr des Feuerpferdes erwartet?


„Es wird heiß. Es wird rasant. Mein Feuer verbrennt alles, was keine Substanz hat. Nur, was echt ist, wird bleiben. Selbstfürsorge wird ganz wichtig sein. Damit du nicht verbrennst. Sorg für eine gute Wasserversorgung und Nahrung für den Weg. Wenn ich laufe, hinterlasse ich verbrannte Erde. Diese Erde ist sehr fruchtbar. Säe und nähre sie gut, dann wirst du reich ernten.”

FRAGE

Wie soll ich sie nähren?

„Mit deinem authentischen Selbst. Das Wahre, Echte nährt und lässt die Samen sprießen. Geh nicht allein, such dir Weggefährten, die dich unterstützen. In allen Lebenslagen – privat und beruflich. Gemeinsam seid ihr stark. Gemeinsam könnt ihr meinem Feuer trotzen und Positives für euch daraus ziehen.”

FRAGE

Was müssen wir auf unserem Weg beachten?


Schau dir an, wo du hinwillst, bevor du losläufst. Behalte dein Ziel fest im Auge. So weißt du, wohin du gehen musst, auch wenn um dich herum die Welt in Flammen steht, weil ich hindurchgerannt bin. Sorge gut für dich.”

FRAGE

Was macht diese Energie mit unseren Pferden?


Eure Pferde werden mehr denn je spüren, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Dass sie so, wie sie jetzt leben, ihr eigenes Selbst verleugnen. Sie sind nicht geboren, um in Gefangenschaft zu leben, und haben dies getan – freiwillig, um die Menschen bei ihren Lebensaufgaben zu unterstützen. Aber die Pferde werden jetzt auch eine Gegenleistung einfordern – Achtung, Respekt, Mitspracherecht, Autonomie. Alte Muster werden zerbrechen. Neue Muster werden geboren. Alte Konventionen müssen losgelassen werden. Der Umgang mit den Pferden wird neu gedacht. Dann werdet ihr auch mit euren Pferden eine neue, fruchtbare Ära erleben. Auf einer neuen Bewusstseinsstufe, die euch und euren Pferden zahlreiche, spannende Erkenntnisse schenkt. Sei du selbst, auch bei deinem Pferd. Sei authentisch. Nur so wird es funktionieren. Nur so wird die verbrannte Erde fruchtbar aufblühen.”



Was diese Energie für uns und unsere Pferde bedeuten kann


Pferde reagieren sehr sensibel auf Veränderungen. Egal, ob diese Veränderungen in ihrem Umfeld passieren oder im Inneren ihrer Menschen. Wenn kollektive Strukturen brüchig werden und alte Muster nicht mehr tragen, nehmen sie dies sofort wahr und reagieren. Vielleicht werden in dieser Zeit Verhaltensweisen deutlicher sichtbar, die schon lange vorhanden waren. Vielleicht werden in der Pferdewelt Fragen lauter, die bisher übergangen wurden. Vielleicht zeigen Pferde klarer, wo ihre Grenzen liegen oder wo sie sich mehr Gehör und Mitspracherecht wünschen.


Das Feuerpferd spricht von Autonomie und Respekt. Von einem Umgang, der neu gedacht werden will – kein radikaler Bruch mit dem Alten, sondern bewusste Weiterentwicklung.


Und auch wir Menschen sind eingeladen, uns selbst ehrlicher zu begegnen. Es geht darum stimmiger zu werden statt schneller – klarer zu fühlen, was jetzt wirklich zählt.



Was bleibt, wenn das Feuer durchgezogen ist


Wenn das Feuerpferd durch unser Leben läuft, wird manches wegbrechen. Gewohnheiten, Überzeugungen, alte Strukturen. Doch was Substanz hat, bleibt. Und auf dem freigewordenen Boden kann Neues wachsen – eine neue Qualität in der Beziehung zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen und zu unseren Tieren.


Dieses Jahr kann intensiv und fordernd werden. Doch es eröffnet auch die Möglichkeit, das eigene Leben durch Authentizität und Verbindung zu bereichern.



Neugierig, wie ich Dich und Dein Pferd im Jahr des Feuerpferdes unterstützen kann?


Dann buch Dir ein kurzes Kennenlerngespräch hier in meinem Kalender, damit wir besprechen können, wie ich Euch unterstützen kann – die fünfzehn Minuten meiner Zeit schenk ich Dir gern.


2 Kommentare

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Dr Laila Schmidt
23. Feb.
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Was ein schöner und gehaltvoller Artikel, voller Energie und voller Empathie. 🤩

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Katja Hammerschmidt
Katja Hammerschmidt
23. Feb.
Antwort an

Danke Dir😘

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Über mich

Katja Hammerschmidt 

Porträt von Katja Hammerschmidt, Tierkommunikatorin und traumasensible Coachin für Pferde und Pferdemenschen aus Hamburg

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  • Ausbildung zum zertifizierten Coach für Seelenlauf bei Yvonne Schinowski

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  • Sachkundenachweis Pferdehaltung bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

  • Erlangung des Transportbefähigungsnachweises für Pferde bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

  • Fortbildungen Myofasziales Release bei Tilka Petersen, Release Tiergesundheitszentrum NORD

  • Fortbildungen und Kurse zum Thema Intrinzen bzw. intrinsisch motiviertes Spielen mit Pferden (u.a. Kurs „Project Proprius”, Steinar Sigurjörnsson und „Pain Science Workshop”, Kathy Sierra)

  • Kurse und Workshops zur Pferdeernährung, Rationsberechnung, Phytologie u.a. bei Conny Röhm, TWI Tierwissenschaftliches Institut Röhm

  • Fotografie Kurse und Workshops bei Julia Moll, Uwe Hasubeck, Marcus Jacobs u.a.

  • Studium der Betriebswirtschaftslehre, Universität zu Köln und Universität degli Studi di Firenze (Florenz, Italien)

Was sich für meine Kundinnen und ihre Pferde verändert hat

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