top of page

Monatsrückblick April 2026 – mein Leben mit Pferden

Autorenbild: Katja Hammerschmidt
Katja Hammerschmidt
7. Sept.
6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Ein Monat voller Begegnungen und zwei Körper, die Grenzen setzen



Mein Stand auf der Nordpferd Neumünster | Katja Hammerschmidt
Mein Stand auf der Nordpferd Neumünster | Foto © Katja Hammerschmidt Fotografie


Gut, dass ich im März nochmal eine Woche Nordseeluft und Erholung getankt habe (das kannst Du im Monatsrückblick März nachlesen). Denn wie Du hier in meinem Monatsrückblick April 2026 lesen kannst, war wieder viel los. Ostern mit der Familie, drei Tage Messe, ein Kurs am Monatsende – ich war viel unter Menschen und das habe ich in vollen Zügen genossen.


Denn nichts macht mir so viel Freude wie der persönliche Kontakt. Menschen in die Augen schauen, ins Gespräch kommen, spüren, was sie und ihre Tiere bewegt. Der April hat mir davon reichlich geschenkt. Aber er hat mir auch gezeigt, wo im Moment meine Grenzen liegen – dazu später.



Tierbotschaft im April


„Ich habe ein gutes Leben, ohne dass ich ständig nach Zielen strebe. Ich lebe in den Tag hinein und genieße, was der Tag mir bringt. Ich muss nicht säen und ernten und trotzdem habe ich immer zu fressen. Ich vertraue auf das, was kommt. Ich bin unscheinbar und trotzdem habe ich einen festen Platz in dieser Welt. Meine Existenzberechtigung ist mein Sein. Mehr brauche ich nicht. Ich muss nichts leisten, um mir meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er wird mir so gegeben. Das Leben ist ein Geschenk. Nimm es an und genieße es in vollen Zügen. Hör auf zu kämpfen, das braucht es nicht. Such Dir eine Familie, die Dich so liebt und akzeptiert, wie Du bist, ohne Forderungen zu stellen. Dann macht das Leben noch mal so viel Spaß.“ – die Maus, die bei uns unter der Terrasse im Garten lebt

Mehr Botschaften der Tiere findest Du unter Was Tiere erzählen.



Begegnung 01 – Ostern bei der Familie im Rheinland


Über Ostern ging es für uns ins Rheinland zur Familie. Das kommt leider viel zu selten vor. Meine Familie lebt über ganz Deutschland verstreut, in Berlin, in Hamburg und im Rheinland. Für einen Besuch sitzen wir schon mal vier Stunden im Auto – wenn es gut läuft.


Genau deshalb sind die Feiertage, an denen wir wirklich alle zusammenkommen, so kostbar. Diese gemeinsame Zeit genieße ich jedes Mal aus ganzem Herzen.




Dir gefällt, was Du hier liest?


Dann abonniere die Sonntagspost für Pferdemenschen und Du bekommst jeden neuen Blogartikel automatisch als Erste zugeschickt.


Her mit der Sonntagspost!




Begegnung 02 – drei Tage Nordpferd in Neumünster


Direkt nach Ostern war ich vom 10. bis 12. April auf der Nordpferd in Neumünster. Drei Tage mit eigenem Stand, gemeinsam mit meiner Standpartnerin Jenna Winkel von love horse soul. Wir bauen unsere Stände immer zusammen auf. Zu zweit macht es viel mehr Spaß. Und so ein großer Stand sieht auch toll aus (wie das Foto oben beweist).


An jedem der drei Tage habe ich im Seminarprogramm der Messe einen Vortrag zum Thema Wenn Verhalten ein Hilfeschrei ist – Trauma beim Pferd erkennen gehalten. An allen Tagen war mein Vortrag sehr gut besucht. Es macht mich jedes Mal traurig, zu sehen, wie viele Menschen mit ihren Pferden nicht gut zurechtkommen. Also, wenn es Dir auch so geht – Du bist nicht allein.


Das Schönste auf der Messe waren die Gespräche. So viele Menschen habe ich kennengelernt, so viele berührende Momente erlebt. Persönlich mit den Leuten in Kontakt zu gehen, mich mit ihnen zu unterhalten, die Geschichten mit ihren Pferden zu hören, das ist für mich das Allerschönste an meiner Arbeit. Ich bin mit vollem Herzen und vielen neuen Ideen nach Hause gefahren.



Begegnung 03 – Basiskurs Tierkommunikation zu zweit und super intensiv


Ende April folgte mein nächster Basiskurs Tierkommunikation. Diesmal war es ganz besonders, denn ich habe ihn mit einer einzigen Teilnehmerin durchgeführt. Ein ganzes Wochenende, nur wir beide.


Was da an Gesprächen und Austausch entstanden ist, war unglaublich intensiv. Die Qualität eines so kleinen Kurses ist wirklich nicht zu unterschätzen. Es ist etwas völlig anderes, als mit acht oder zehn Menschen in einer Gruppe zu sitzen. Das ist auch schön, aber eben anders. Zu zweit gehen wir in eine Tiefe, die in einer großen Runde so gar nicht möglich ist.



Zweimal im Podcast und einmal in der Fachzeitschrift


Im April war ich gleich in zwei Podcasts zu hören. Am 3. April ging mein Interview bei Herdenweisheit online, auf Spotify. Und am 7. April folgte die Business Plauderei mit Pascal Guerard.


Über meine Arbeit und meine Vision zu sprechen, macht mir richtig viel Freude. Und wenn mir dann so eine tolle Bühne geboten wird, wie in den Podcasts, umso mehr. Denn so erreiche ich Menschen, die ich sonst nie treffen bzw. sprechen würde.


Darüber hinaus erschien pünktlich zur Nordpferd mein Artikel in der HorseWOman Wenn Verhalten ein Hilfeschrei ist – traumatisierte Pferde verstehen statt korrigieren. Im Archiv der Zeitschrift kannst Du Dir die Frühlings-Ausgabe 2026 runterladen.



Veränderungen bei Maël


Auch bei Maël hat sich etwas verändert. Ich habe es, glaube ich, schon mal in einem Newsletter erzählt: 2021 hatte Maël ein Hufgeschwür, das – entgegen aller Prognosen – nicht nach zwei Wochen erledigt war. Zwei Monate hat es gebraucht, bis das Geschwür abgeheilt war. Im Anschluss daran hat sich blöderweise an dem Huf eine Hornsäule entwickelt, die 2023 operativ entfernt wurde. Die Operation ist gut verlaufen, aber seitdem hat er ein Loch im Huf, das immer noch nicht komplett verheilt ist. Maël ist schon ganz entnervt von der vielen Hufbearbeitung und den ständigen Huf-Reinigungsaktionen der letzten Monate bzw. Jahre.


Seit April hat er nun eine neue Hufbearbeiterin, die die Löcher so geöffnet hat, dass ich sie einfacher sauber machen kann und er nicht mehr so lange stillhalten muss. Für ihn ist das deutlich angenehmer. Sein Grad der Genervtheit nimmt ab. Trotzdem beschäftigt uns das Thema weiter und ich kann die Heilung nicht beeinflussen. Ich merke wieder mal – es gehört zu seinem Prozess. Es wird besser, aber wir sind noch nicht ganz durch.



Der Huf von Maël. Man erkennt sehr gut, wo die Hufbearbeiterin den Huf aufgemacht hat.
Maëls Huf sieht wirklich schon ganz gut aus | Foto © Katja Hammerschmidt Fotografie

Diagnose Frozen Shoulder


Vor ein paar Wochen stand ich beim Orthopäden und hörte einen Satz, den ich bei einem Arztbesuch so noch nie gehört hatte: „Da können Sie gar nichts tun. Der Körper heilt das von selbst. Sie müssen Geduld haben und abwarten.“


Tja, ich habe eine Frozen Shoulder – so die Diagnose. Weißt Du, was das ist?


Die Gelenkkapsel der Schulter entzündet sich, macht die Schulter steif und verursacht extreme Schmerzen, die sich durch nichts wirklich beeinflussen lassen. Keine Therapie, keine Übung, kein Eingriff kann diesen Heilungsprozess wirklich beschleunigen.


Du kannst Dir vorstellen, was mein erster Impuls war. Ich habe recherchiert, Therapeuten aufgesucht und versucht, aktiv etwas dagegen zu tun. Und es wurde eher schlimmer. Erst als ich aufgehört habe zu kämpfen und akzeptiert habe, dass dieser Prozess sein eigenes Tempo hat, ging es besser.  Hab ich das so ähnlich nicht eben schon beschrieben? Was richtig doof war – eigentlich hatte ich im April eine Fortbildung geplant. Ich wollte gern den dritten Kurs zum Myofaszialen Release am TGZ Tiergesundheitszentrum Nord machen.


Und ich musste ihn absagen. Ich konnte meine Schulter und meinen Arm einfach nicht weit genug bewegen, um mitzumachen. Das hat mir richtig leidgetan und ich war sauer. Aber es hilft nichts. Manchmal setzt der eigene Körper eine Grenze. Kämpfen macht in dem Fall keinen Sinn. Annehmen ist die bessere Option. Meinen Kundinnen gebe ich das so oft mit auf den Weg. Diesmal durfte ich mich selbst in Geduld üben.



Das nehme ich mit


Begegnungen sind mein Herzstück. Und manchmal ist die größte Übung, die eigene Grenze anzunehmen, statt gegen sie anzukämpfen. Oder wie unsere Gartenmaus sagt: Vertrau auf den Prozess.



Was ich im April gebloggt habe


Auf meinem Blog war es im April ruhig. Veröffentlicht habe ich einen Beitrag, nämlich meinen Monatsrückblick Februar 2026.


Ausblick auf den Mai 2026


  • Im Mai dreht sich wieder ganz viel um das Thema Netzwerken. Ich bleibe außerdem mit meiner Gesundheit beschäftigt und gehe ganz brav zweimal die Woche zur Physiotherapie, damit meine Schulter wieder beweglicher wird.


  • Ab Mai starten auch die monatlichen Übungsabende zur Tierkommunikation. Darauf freue ich mich sehr.


  • Und ich bekomme im Mai Besuch von einer lieben Freundin, die ich lange nicht gesehen habe – yippieh!


Ob der Mai hält, was er verspricht, kannst Du im Monatsrückblick Mai 2026 nachlesen. Bist Du eher der geduldige Typ oder genauso ungeduldig wie ich? Schreib mir gern einen Kommentar dazu. Ich antworte bestimmt.

Kommentare

Mit 0 von 5 Sternen bewertet.
Noch keine Ratings

Rating hinzufügen

Immer dabei, wenn neue Geschichten entstehen

Abonniere meine Sonntagspost für Pferdemenschen. Sie landet dann jeden Sonntagmorgen in Deinem Postfach – neue Blogartikel, Tierbotschaften und das, was mich gerade beschäftigt.

Über mich

Katja Hammerschmidt 

Portrait von Katja Hammerschmidt, Tierkommunikatorin, Seelenlauf Coachin und Traumaexpertin für Pferd + Mensch

Du hast das Gefühl, dass da noch mehr ist – dass Dein Pferd Dir etwas sagen will, was Du noch nicht ganz verstehst? Dann bist Du hier richtig.

 

Auf Eurem Weg zu mehr Vertrauen, Gesundheit und einem harmonischen Miteinander begleite ich Dich und Dein Pferd – gerade dann, wenn klassische Wege keine wirkliche Lösung bringen.

​

In meiner Arbeit verbinde ich Tierkommunikation und Seelenlauf, Körperarbeit und freies Spiel mit dem Pferd und habe dabei immer Körper, Geist und Seele im Blick. Traumasensibel und auf Augenhöhe. Damit Ihr Euch wirklich versteht.

​

​Ich bin für Dich online bundesweit und vor Ort im Raum Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen erreichbar.

​

Mit Leichtigkeit statt Druck. Mit Vertrauen statt Dominanz. Für ein gesundes, zufriedenes, glückliches Pferd an Deiner Seite.​

 

Wenn Du spürst, dass das für Euch stimmig ist, schreib mir oder buch Dir ein kurzes Kennenlerngespräch mit mir – fünfzehn Minuten, die ich Dir gern schenke, damit wir gemeinsam schauen, was Euch wirklich weiterbringt.​ Buch Dir hier unser Kennenlerngespräch.

​

Bereit, neue Wege zu gehen?

Mitgliedschaften

Logo des Bundesverbands Tierkommunikation e.V.
Logo des Vereins Zukunft Tiergesundheit e.V.

Meine wichtigsten Aus- und Weiterbildungen

  • Ausbildung zu professionellen Tierkommunikatorin mit Schwerpunkt Pferde bei Catherin Seib

  • Ausbildung zum zertifizierten Coach für Seelenlauf bei Yvonne Schinowski

  • Ausbildung zum Therapeutischen Gehen - Seelenlauf - bei Figen Hahn

  • Sachkundenachweis Pferdehaltung bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

  • Erlangung des Transportbefähigungsnachweises für Pferde bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

  • Fortbildungen Myofasziales Release bei Tilka Petersen, Release Tiergesundheitszentrum NORD

  • Fortbildungen und Kurse zum Thema Intrinzen bzw. intrinsisch motiviertes Spielen mit Pferden (u.a. Kurs „Project Proprius”, Steinar Sigurjörnsson und „Pain Science Workshop”, Kathy Sierra)

  • Kurse und Workshops zur Pferdeernährung, Rationsberechnung, Phytologie u.a. bei Conny Röhm, TWI Tierwissenschaftliches Institut Röhm

  • Fotografie Kurse und Workshops bei Julia Moll, Uwe Hasubeck, Marcus Jacobs u.a.

  • Studium der Betriebswirtschaftslehre, Universität zu Köln und Universität degli Studi di Firenze (Florenz, Italien)

Was sich für meine Kundinnen und ihre Pferde verändert hat

bottom of page