Monatsrückblick Mai 2026 – mein Leben mit Pferden

Neue Verbindungen, altes Netzwerk und endlich wieder singen

Mein Monatsrückblick Mai 2026 zeigt einen Monat, der, von außen gesehen, eher ereignislos war. Auf dem Blog war es ruhig, keine Interviews oder Veröffentlichungen irgendwo. Und trotzdem war der Mai bis obenhin voll. Nur eben mit Dingen, die von außen nicht so sichtbar sind.
Genau wie der April (Details dazu in meinem Monatsrückblick April 2026) war auch der Mai ein Monat der Begegnungen – neue Menschen, altes Netzwerk, lieber Besuch. Und ganz nebenbei hab ich endlich wieder einen Ort gefunden, wo meine Stimme klingen darf. Im Hintergrund ist außerdem etwas passiert, über das ich mich riesig freue. Ich habe meine Sonntagspost wieder zum Leben erweckt. Aber dazu später mehr.
Tierbotschaft im Mai
„Vertrauen ist gut, Kontrolle macht es nicht besser. Ich muss lernen, ich darf Fehler machen. Ich merke, wenn ich über meine Grenzen gehe, und komme dann zurück zu mir oder zu Dir. Du kannst nicht alles kontrollieren. Du kannst mich nur zum Teil beschützen. Das ist etwas, das auch ich lernen muss. Lass uns gemeinsam hineinwachsen in dieses Vertrauen. Und Du darfst noch mehr darauf vertrauen, dass wir unseren Körper gut kennen. Wenn ich etwas nicht leisten kann, zeige ich Dir das. Ich zeige Dir auch, was mir Spaß macht und guttut. Vertrau auf Dein Bauchgefühl und lass den Verstand ab und zu schweigen. Vernunft und klarer Sachverstand sind wichtig, aber nicht alles. Manchmal muss man einfach tun, was man gerade fühlt. Quatsch machen, nicht erst überlegen, sondern einfach machen.“ – Scout, bosnisches Gebirgspferd, Wallach
Mehr Botschaften der Tiere findest Du unter Was Tiere erzählen.
Netzwerken 01 – eine neue Verbindung, die mir am Herzen liegt
Im Mai habe ich Nicola Timpe von Tiere gesund bewegen näher kennengelernt. Unser erster Kontakt lief über unsere Facebook-Pferdeexpertengruppe, und wir waren uns auf Anhieb sympathisch.
Nicola ist Osteopathin und Physiotherapeutin für Pferde und Hunde. Sie führt eine eigene Fahrpraxis in Hamburg.
Bei unserem Treffen im Spaccaforno in Winterhude (hier gibt's übrigens extrem leckere Pizza) haben wir gar nicht aufgehört zu reden. Sie hatte lange Jahre ein eigenes Pferd, einen PRE aus Spanien, der sie vor viele Herausforderungen gestellt hat. Das war einer von vielen Anknüpfungspunkten. Wir waren sofort auf einer Seelenlänge. Inzwischen tauschen wir uns immer wieder fachlich aus. Nicola ist eine wahre Bereicherung für mich und mein Netzwerk.
Netzwerken 02 – Treffen mit den Kolleginnen vom Bundesverband Tierkommunikation
Jeden Monat treffen sich die Mitglieder vom Bundesverband Tierkommunikation per Videocall, um sich auszutauschen. Im Mai konnte ich endlich mal wieder dabei sein. Wir fachsimpeln, machen gemeinsame Übungen oder eines unserer Mitglieder stellt seine Arbeit vor. Die Abende finde ich jedes Mal sehr inspirierend.
Der erste Übungsabend Tierkommunikation
Richtig lustig war der erste Übungsabend Tierkommunikation. Wir haben mit Dustin gesprochen, einem Kater, und mit Gody, einem Isländer-Wallach. Dazu haben wir viele Wahrnehmungsübungen gemacht. Manches hat wunderbar geklappt, manches gar nicht. Aber das war nicht schlimm. Gerade bei den Übungen, die nicht so gut geklappt haben, hatten wir ziemlich viel Spaß. Genau so darf Lernen sein.
Herzensmensch zu Besuch
Meine Freundin aus der Eifel hat mich nach Jahren das erste Mal in Hamburg besucht. Ich hatte sie wirklich lange nicht gesehen. Die Eifel ist einfach verdammt weit weg von Hamburg.
Wir hatten so ein schönes Wochenende mit Kaiserwetter – Sonnenschein, blauer Himmel, aber nicht zu warm. Da meine Freundin auch Pferde besitzt, sind wir natürlich erstmal zu Maël gefahren und haben die Zeit dort am Stall total vergessen. Am nächsten Tag Stadtrundfahrt durch Hamburg inklusive Hafencity und Elbphilharmonie. Danach mega leckeren Kuchen aus Lühmanns Teestube in Blankenese.
Das ganze Wochenende war für mich ein Fest. So was machen wir einfach viel zu wenig.
Viele meiner Freundinnen leben weit weg, weil wir vor Jahren aus dem Rheinland nach Hamburg gezogen sind. Man sieht sich dann einfach nicht mehr so oft. Umso kostbarer sind die Tage, an denen wir wirklich zusammen kommen.
Endlich wieder singen
Noch etwas ganz Persönliches – ich habe im Mai endlich mal wieder gesungen. Vor Jahren habe ich viel gesungen, in meinem Quartett KESS, in verschiedenen Gospelchören und einmal sogar mit dem Kölner Oratorienchor in der Philharmonie. Ich habe damals auch regelmäßig Gesangsstunden genommen. Über die Corona-Zeit hinweg ist mein Singen allerdings sehr in den Hintergrund getreten. Meine Freundin hat für sich das Singen im Chor entdeckt und mich motiviert, mitzukommen. Bin gespannt, was daraus wird.
Und im Hintergrund
Im Hintergrund habe ich im Mai an meiner Website gearbeitet und alle bestehenden Blogartikel überarbeitet und für Suchmaschinen optimiert, damit Google mich besser findet und ausspielt.
Viel Zeit habe ich außerdem meiner Gesundheit gewidmet – zweimal die Woche Physiotherapie für meine Schulter, das summiert sicht. Mir solche Pausen zuzugestehen, fällt mir bis heute schwer. Passend dazu ist mir eine Botschaft wieder begegnet, die mir seinerzeit die Erkrankung Corona gegeben hat:
„Ich bin da, damit Du innehältst und Dir klarmachst, was wirklich wichtig ist in Deinem Leben und wo Dein Weg Dich hinführen soll. Du wirst ständig getrieben von den Erwartungen der anderen. Lässt Dich treiben. Mach es doch in Deinem Tempo. Du weißt doch längst, dass das zu den besten Ergebnissen führt. Keiner hat Dir vorzuschreiben, wann Du was machen oder erreichen sollst. Und nein – Du bist NICHT faul! Nachdem ich bei Dir war, wirst Du gestärkt vorangehen und Deiner Berufung wieder ein Stück näher gekommen sein. Nimm unser Zusammentreffen als Chance. Ich bin da, um Dir zu helfen. Ich will Dir nicht schaden.“
Meine Sonntagspost ist zurück
Und genau das ist einer der Gründe, warum es auf dem Blog so still war. Meine Kreativität ist woanders hingeflossen. Im Mai habe ich meine Sonntagspost für Pferdemenschen wieder reaktiviert. Ab Mai schreibe ich sie wieder regelmäßig und gleich fünf Ausgaben sind zusammengekommen. Es ging um Stallwechsel und darum, unseren Prozessen zu vertrauen. Um den Satz „Du bist nicht faul“, in dem genau diese Botschaft von Corona steckt, von der ich eben erzählt habe. Um die Frage, warum ich keine Nachrichten mehr schaue und darum, wie Du mit Deinem Pferd sprichst. Na, wenn das nichts ist.
Das nehme ich mit
Stille Wasser sind tief. Manchmal ist das Wichtigste das, was man nicht sofort sieht. Verbindung, Stimme, ein volles Herz.
Was ich im Mai gebloggt habe
Nix.
Ausblick auf den Juni 2026
Im Juni gibt es etwas, worauf ich mich jetzt schon freue. Meine erste Blogparade startet. Du weißt nicht, was das ist?
Bei der Blogparade lade ich andere Bloggerinnen ein, gemeinsam mit mir zu einem bestimmten Thema zu bloggen (welches Thema das ist, wird noch nicht verraten) und die Beiträge zeitgleich zu veröffentlichen. Am Ende fasse ich zusammen, was dabei entstanden ist und verlinke die Beiträge miteinander. Wie das genau abläuft, kannst Du in meinem Aufruf zur Blogparade nachlesen.
Ob der Juni hält, was er verspricht, kannst Du im Monatsrückblick Juni 2026 nachlesen. Singst Du auch gerne oder hast Du noch andere Hobbys außer Pferden? Schreib mir gern in die Kommentare. Ich antworte bestimmt.







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