Heilung auf Seelenebene: Trauma-Arbeit für Mensch UND Tier – Interview
- Katja Hammerschmidt

- 21. Juli
- 22 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 2 Tagen
Wie Heilung auf Seelenebene für Pferd und Mensch gelingt – mein Podcast-Gespräch mit Pascal Guerard
Hinweis: Das folgende Gespräch ist als wörtliches Transkript veröffentlicht.

Manchmal entstehen die schönsten Gespräche ganz ohne Plan. Pascal Guerard lädt in seinem Podcast Business Plauderei Menschen ein, ohne vorher einen Fahrplan für das Interview gemacht zu haben. Das Gespräch darf sich frei entwickeln. Es darf passieren, was passiert.
Genauso ist dann auch unser Gespräch verlaufen: von der Kamera, die man in meinem Hintergrund im Video sieht, über die Frage, was Tierkommunikation eigentlich ist und Heilung auf Seelenebene bedeutet, bis zu meinem Pferd Maël, der mich überhaupt erst auf meinen Weg geschubst hat. Herausgekommen ist ein Gespräch über Pferde als fühlende Wesen, über das Wiedererlernen des Zuhörens und über mein Herzensthema, dass jedes Pferd ein Recht darauf hat, gesund, zufrieden und glücklich zu leben.
In diesem Blogartikel kannst Du es in voller Länge nachlesen und das Audio zum Interview findest Du hier:
Heilung auf Seelenebene – die Kernaussagen vorab |
Tierkommunikation Pferd | Trauma-Arbeit Pferd | Pferde als Seelenpartner | Heilung auf Seelenebene | Beziehung Pferd-Mensch |
Thema: Heilung auf Seelenebene: Trauma-Arbeit für Mensch UND Tier Veröffentlichung: 7. April 2026 Format: Podcast GesprächspartnerInnen: Pascal Guerard und Katja Hammerschmidt Link zum Interview: Business Plauderei auf Spotify oder im Apple Podcasts Die Kerngedanken aus dem Gespräch
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Inhaltsverzeichnis
Eine Kamera im Hintergrund – achtsam fotografieren
Pascal Guerard
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Business Plauderei. Heute ist die liebe Katja da, Katja Hammerschmidt. Auf ihrer Webseite steht Tierkommunikation. Das habe ich gerade gelesen – bin so drüber gestolpert. Da werden wir gleich bestimmt mal drüber reden. Jetzt sage ich erstmal Hallo und herzlich willkommen, Katja. Ich freue mich, dass du da bist.
Katja Hammerschmidt
Hallo Pascal, ich freue mich auch total, dass ich da bin. Bin ganz gespannt, wo uns unser Gespräch hinführen wird.
Pascal Guerard
Du, ich auch. Das ist ja immer das Schöne hier bei der Business Plauderei. Es gibt kein Skript, keinen Plan. Es darf passieren, was passiert und wir sprechen einfach über das, was uns gerade in den Sinn kommt.
Katja Hammerschmidt
Herrlich. Das sind meistens die inspirierendsten Gespräche.
Pascal Guerard
Finde ich auch. Für mich ist mein Interview-Setting immer: man ist in einem vollen Café, setzt sich dazu und sagt „Mensch, was machen Sie denn?” Bei dir wäre es jetzt gerade tatsächlich mein Gesprächseinstieg.
Ich stelle mir jetzt vor, du sitzt wirklich da, hast einen Kaffee oder einen Tee da stehen und daneben liegt eine Kamera. Weil bei dir jetzt gerade – wer es nicht sieht – im Hintergrund eine Kamera steht. Deswegen steigen wir damit mal zuerst ein.
Machst du irgendwas mit Fotografie? Ist das ein reines Hobby für dich? Oder was bedeutet Fotografie für dich?
Katja Hammerschmidt
Das ist ja ein spannender Einstieg. Ja, ich habe tatsächlich fast gleichzeitig mit dem Fotografieren und dem Coachen angefangen, also der Tierkommunikation. Im Moment liegt das Gewicht ein bisschen mehr auf dem Coaching, aber ich liebe es zu fotografieren. Und wie im Coaching sind meine liebsten Motive die Pferde und die Hunde.
Ich stehe für das achtsame Fotografieren. Ich bin niemand, der inszeniert, der sagt, wir stellen das Pferd jetzt dahin und dann muss es den Hals aufwölben. Und du stehst daneben in einem schönen Kleid. Niemand, der so ein Setting kreiert. Ich mache das am liebsten so, dass ich einfach einfange, was mir angeboten wird.
Also eigentlich so wie du es auch machst im Podcast. Einfach schauen, wohin es führt. Und die Pferde so in ihrer schönen Natürlichkeit, in ihrer Wildheit, in ihrer Bewegungsfreude einfangen. Und damit den Menschen vermitteln, was das für tolle Geschöpfe sind. Wie sensibel sie sind, wie intelligent sie sind, wie schön sie sind. Also das zu zeigen, worin wir uns früher alle als kleine Mädchen und Pferdefans verliebt haben – in diese Wildheit, in diese Schnelligkeit, in diese Schönheit.
Pascal Guerard
Ich finde das immer so faszinierend bei Pferden, wenn man die Muskelstränge sieht und den Hals, so ein stabiler, großer Hals. Dann denk ich immer, was muss da für eine Kraft dahinter stehen.
Es kommt nicht von ungefähr, dass man von Pferdestärken spricht.
Kein Sportgerät: Warum Pferde sich uns freiwillig anvertrauen
Katja Hammerschmidt
Absolut. Und wenn du dir dann vorstellst: Die Pferde haben sich in die Obhut des Menschen begeben. Und sie haben es mir in manchen Kommunikationen auch schon gesagt, dass sie das freiwillig gemacht haben, weil sie mit uns Menschen zusammen sein möchten.
Ich glaube tatsächlich, wir könnten sie nicht zwingen, wenn sie nicht wirklich wollten. Weil da so viel Kraft und Stärke dahinter ist.
„Wir leben gern mit den Menschen zusammen... Wir haben uns freiwillig in eure Obhut begeben. Wenn wir das nicht aus freien Stücken wollen würden, könnte uns kein Mensch zwingen. Wir sind so viel stärker als ihr glaubt.” – Bellissima, Warmblut-Stute
Pascal Guerard
Also ich habe jetzt nicht so viel Ahnung von Pferden. Ich finde sie faszinierend und ich habe ein ganz klein bisschen Respekt vor ihrer Größe. Aber ich glaube, mit den richtigen Personen würde ich mich schon viel trauen. Ich finde sie faszinierend, aber ich denke immer so: Wenn du da einen Tritt abkriegst, dann war es das gefühlt.
Katja Hammerschmidt
Kann passieren.
Pascal Guerard
Wie ist das denn? Wenn man ein Pferd, wahrscheinlich, wenn man Wildpferde fängt, dann hört man ja immer vom Einreiten oder gar von brechen – also das Tier brechen.
Klar, du hast natürlich recht, wenn ich so ein Riesenpferd sehe... Wenn es nicht wollen würde, kann es sich mit Sicherheit wehren. Das war jetzt so das Einzige, was mir in den Kopf kam.
Jetzt ist wahrscheinlich ein Wildpferd ein Sonderfall. Ich denke mal an ein Pferd, das schon irgendwie geboren wird von einer Mama, die ein Stallpferd ist. Das wird wahrscheinlich was ganz anderes sein. Deswegen finde ich diesen Gedanken so schön, den du gesagt hast, sie begeben sich in unsere Obhut. Das finde ich sehr schön. Das ist ein anderes Setting.
Katja Hammerschmidt
Ja, da sprichst du tatsächlich direkt einen ganz wunden Punkt an in der Pferdewelt.
Laut Gesetzgeber sind die Pferde ja immer noch eine Sache. Die müssen funktionieren. Die werden angeschafft zu einem bestimmten Zweck. Vor einem Jahr habe ich einen Sachkundenachweis gemacht in der Pferdehaltung und da war permanent die Rede davon, dass das Pferd ja nur da ist, um zu funktionieren. Also es muss geritten werden können oder es soll vor der Kutsche gehen oder was auch immer.
„Wenn ich was will, was funktioniert, dann kaufe ich mir ein Motorrad.” – Katja Hammerschmidt
Mein Ansatz ist tatsächlich ein ganz anderer. Ich möchte, dass die Pferde und die Menschen in einer partnerschaftlichen Beziehung leben. Das ist ja kein Sportgerät. Wenn ich was will, was funktioniert, dann kaufe ich mir ein Motorrad. Das hole ich aus der Garage, drehe den Schlüssel um und dann fährt es. Aber so funktioniert das eben mit dem Pferd nicht.
Pascal Guerard
Ja, das finde ich auch. Also wir hatten lange Hunde. Wir hatten kleine Hunde. Also ich sage immer, umso größer der Hund, umso besser muss der hören. Aber bei mir war es immer so, meine Hunde sollten hören. Wenn ich sie rufe, sollten sie kommen oder auch bei mir bleiben.
Ich habe es aber immer auch sehr geliebt, wenn sie einen freien Charakter hatten. Also ich sage jetzt mal, wenn sie bei uns in der Wohnung waren und ich sie gerufen habe und sie nicht wollte, dann blieb sie liegen, wo sie war, in Anführungsstrichen. Wenn ich dann was von ihr wollte, dann bin ich zu ihr gekommen.
Also ich wollte nie, dass sie irgendwie hörig sind oder so. Ich war nie in der Hundeschule oder sowas. Aber also Amy jetzt zum Beispiel – Amy hieß meine letzte Hündin – das war so intuitiv. Wenn ich mit ihr am Strand spazieren war, gab es immer einen Ort, da war also weit und breit kein Auto und so, da habe ich sie dann auch von der Leine abgemacht. Und die hat so aufs Wort gehört. Sie wollte immer in den Schlick. Ist immer am Wattenmeer. Es gab so einen sauberen Weg und links daneben war der Schlick. Und sie ist eine Malteserhündin, also ein weißes kleines Püschelchen gewesen. Und das zog sie immer so nach links und ich so „nein”, und dann ging sie wieder nach rechts. Das war so interessant. Also sie weiß schon oder wusste schon, wann sie hören muss und wann nicht.
Katja Hammerschmidt
Ja.
Pascal Guerard
Das finde ich so spannend.
Katja Hammerschmidt
Ja, in manchen Situationen ist das ja auch absolut wichtig, egal ob Pferd oder Hund. Wenn wir uns in der Menschenwelt bewegen, dann kennen wir uns einfach besser aus und wissen, wann es gefährlich wird, wann wir schauen müssen, dass der Hund nicht auf die Straße rennt oder das Pferd nicht in den Graben. Und ich denke, das können die Tiere auch gut unterscheiden. Die wissen genau, wann der Mensch sagt, es muss so sein und dann muss es so sein. Und wann es darum geht „Lass uns einen Kompromiss finden, der uns beiden Spaß macht.”.
Was Tierkommunikation wirklich ist und wie ich die Nachrichten empfange
Pascal Guerard
Sehr schön gesagt. Tierkommunikation. Füll das mal mit Leben aus. Was bedeutet das?
Katja Hammerschmidt
Tierkommunikation, das ist eine telepathische Verbindung, die ich zu den Tieren aufnehme. Und dann kann ich mit den Tieren sprechen, wie jetzt mit dir.
In der Regel ist es so, dass meine Kundinnen kommen, weil sie Fragen an ihr Pferd oder ihren Hund haben. Wie es ihm geht oder ob es glücklich ist oder Schmerzen hat. Manchmal kommen auch wirklich tief philosophische Themen auf: warum das Pferd bei ihnen ist oder welche Lebensaufgabe sie und ihr Hund haben Und dann bin ich die Dolmetscherin in der Mitte. Also ich stelle dem Pferd die Frage, notiere mir die Antwort und gebe das dann an die Besitzerin weiter.
Pascal Guerard
Wie läuft das für dich ab? Also, diese Kommunikation? Wie ist sie für dich in dir drin? Was empfängst du? Also, jetzt bin ich total neugierig. Wer Tiere hat, der weiß, dass man ganz oft denkt, wenn du jetzt reden könntest.
Katja Hammerschmidt
Ja, genau. Und sie reden tatsächlich die ganze Zeit mit uns. Wir haben nur verlernt, zuzuhören. Also es ist keine besondere Gabe, die ich habe und auch kein Geheimnis.
Sondern eigentlich kann Tierkommunikation jeder. Das ist nur etwas, was wir komplett verlernt haben, weil unsere Gesellschaft keinen Fokus drauf hatte. Das war überhaupt nicht wichtig oder gewollt. Aber man kann das letztendlich trainieren wie ein Muskel. Und je öfter man das versucht oder je öfter man sich dann mal hinsetzt und den Kanal aufmacht und horcht, was innen drin passiert, umso öfter bekommt man dann die Nachrichten.
„Sie reden die ganze Zeit mit uns. Wir haben nur verlernt, zuzuhören.” – Katja Hammerschmidt
Du kannst die Nachrichten mit allen deinen Sinnen empfangen. Also du kannst Bilder sehen. Du kannst Worte hören. Du kannst Emotionen fühlen. Oder es gibt auch sowas wie ein intuitives Wissen.
Manchmal habe ich das, wenn ich die Fotos von den Tieren angucke, dass ich dann weiß, das Tier ist müde oder das Tier ist glücklich oder das Tier hat ganz viel Liebe in sich. Also das kommt dann einfach so in Wortbrocken zu mir.
Wenn ich dann ins Gespräch gehe, dann ist mein hellster Sinn das Hellhören. Das ist, als hätte ich eine Stimme in meinem Kopf und würde Selbstgespräche führen. Also es ist wirklich so, dass ich die Nachricht auch in meiner Stimme höre.
Am Anfang das Schwierigste, wenn man das lernt, ist eigentlich zu unterscheiden „Denke ich mir das jetzt aus oder kommt das vom Tier?”. Und es ist tatsächlich so, dass die Tiere alle eine unterschiedliche Ausdrucksweise haben. Also dass sie Worte benutzen, die ich vielleicht so gar nicht benutzen würde. Oder manchmal hat man so kleine Professoren, die sprechen dann ganz gewählt, mit vielen Fremdwörtern und so. Das hatte ich auch schon – total lustig.
Pascal Guerard
Ein kleiner Pekinese.
Katja Hammerschmidt
Also es ist wirklich super unterschiedlich. Und es gab sogar in meiner Ausbildung eine Frau, die konnte schmecken, hellschmecken. Das war allerdings ziemlich eklig: wir hatten gerade mit Wildtieren gesprochen und sie führte ein Gespräch mit einem Olm, mit einem Grottenolm, und das schmeckte, ganz doll nach dreckigem Wasser und Fisch und so. Also das hatte ich noch nie. Weiß aber auch nicht, ob das erstrebenswert ist.
Pascal Guerard
Ja, das kann ich mir vorstellen. Lecker Hundefutter.
Katja Hammerschmidt
Genau.
Pascal Guerard
Oder so Pansen.
Katja Hammerschmidt
Ah, lecker. Genau.
Pascal Guerard
Okay, ja. Also ich kann mir das auf jeden Fall vorstellen, klar, man hört ja auch so seine eigene Stimme. Ich hatte das bei meiner Hündin immer, die war für mich auch ganz oft wie so ein offenes Buch. Bei ihr war es wirklich so, ihre Körpersprache hat mir ganz deutlich so gesagt und gezeigt, was sie will.
Ich fand das immer super spannend, wenn sie müde wurde. Sie hat im Schlafzimmer mit geschlafen, in einem eigenen Bettchen, aber sie wollte nicht alleine schlafen. Wenn man abends noch länger wach blieb, dann kam sie ins Wohnzimmer und hat so um die Ecke rum geguckt. Und dann hat sie mich angeguckt. Dann ist sie wieder zurückgegangen. Dann hat sie so drei Minuten gewartet. Danach kam sie wieder und hat mich angeguckt. Dann kam, „Hallo, ich bin müde. Ich will jetzt ins Bett, aber ich will nicht alleine. Guck mal auf die Uhr.”. Das war immer so herrlich.
Also ich kann mir das sehr, sehr gut vorstellen. Wer da ein bisschen offen und empathisch ist, der merkt schon, was die Tiere einem sagen wollen.
Katja Hammerschmidt
Absolut, ja.
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Wie mein Pferd mich in die Trauma-Arbeit geschubst hat
Pascal Guerard
Wie hast du das für dich entdeckt?
Katja Hammerschmidt
Also ich erinnere mich, dass ich schon als Kind mit allen Pflanzen geredet habe. Irgendwie wusste ich immer, dass sowas funktioniert und dass es das gibt. Mein Opa hat mir tatsächlich auch beigebracht, wie man mit einer Wünschelrute geht und sowas. Aber das habe ich dann nach meiner Kindheit erstmal vergraben und vergessen.
Und dann habe ich mir mit 50 einen ganz großen Traum erfüllt und mein Pferd gekauft. Und das war ein Pferd, bei dem man mit den konventionellen Methoden, die man so in seinem Leben gelernt hatte im Umgang mit den Pferden, überhaupt nicht weiterkam. Er hat nach zwei Wochen, nachdem er bei mir war, komplett zugemacht und ist nur noch rückwärts gelaufen. Wirklich. Er hat auch oft große Angst gehabt.
Da hat es eigentlich angefangen. Da habe ich die Trauma-Arbeit... Da habe ich die ersten Schritte gemacht in diese Richtung, weil ich einfach mit ihm nicht klar kam. Wir haben manchmal ganze Nachmittage auf der Stallgasse verbracht, wo ich ihn dann rückwärts rausgeführt habe, weil er nicht vorwärts gegangen ist.
Pascal Guerard
Das war schon ein älteres Pferd, also jetzt kein Fohlen oder so.
Katja Hammerschmidt
Er war sieben Jahre alt. Er war gezüchtet als Sportpferd und hat einfach keine rücksichtsvolle Ausbildung genossen. Sagen wir es mal so.
Pascal Guerard
Ich verstehe, ja.
Katja Hammerschmidt
Ja, und dann hatte er so einige Eigenarten, die wirklich im Alltag sehr hinderlich waren.
Pascal Guerard
Rückwärtsgehen zum Beispiel. Das kann ich mir beim Reiten ein bisschen schwierig vorstellen.
Katja Hammerschmidt
Genau. Das nächste war dann, als er wieder vorwärts ging, dass wir manchmal das ganze Training auf die Weide verlegt haben, weil er sich nicht mehr einfangen ließ. Also so wirklich lustige Sachen.
Und als ich das so alles ein bisschen im Griff hatte, kamen körperliche Sachen dazu. Da hatte er eine Kolik und musste operiert werden. Und er hatte ungeklärte Lahmheiten und sowas. Da habe ich irgendwann kapiert, so kommst du nicht weiter mit deinem Pferd. Also du musst irgendwas noch anders machen, als nur zu versuchen über Training und über medizinische Betreuung das Pferd gesund zu kriegen.
Und deshalb bin ich dann auf die Schiene gekommen: Es gibt ja auch noch seelische Komponenten. Es gibt ja auch noch Tierkommunikation. Und das, was ich zusätzlich mache, die Arbeit auf der Seelenebene, um Trauma aufzuarbeiten.
In all diese Dinge habe ich mich langsam eingearbeitet. Aber letztendlich hat mein Pferd mich dahin geschubst.
„Letztendlich hat mein Pferd mich dahin geschubst.” – Katja Hammerschmidt
Pascal Guerard
Ja, es gibt ja keine Zufälle, ne?
Katja Hammerschmidt
Nee.
Pascal Guerard
Schön. Das ist ja spannend. Er hat dich wahrscheinlich irgendwie finden sollen und dann hast du genau das Pferd bekommen, was dich dahin drückt, sage ich jetzt mal.
Katja Hammerschmidt
Ja, ich bin ja ganz fest davon überzeugt, dass unsere Tiere sich die Menschen aussuchen und nicht unbedingt andersherum. Auch wenn wir immer denken, dass wir uns die Tiere aussuchen, aber das ist Quatsch.
Pascal Guerard
Ja, habe ich immer so erlebt. Also bei unseren Hunden war es nie „die da”, „der da” oder so. Bei unserer letzten Hündin war es auch so: Ich habe sie kennengelernt, da war sie wirklich noch ein ganz kleiner Welpe – ich glaube vier Wochen alt oder so. Und es gab eine, die immer bei mir am Schoß war und am Anfang an meinem Schnürsenkel rumgeknabbert hat und so. Die anderen haben sich nicht so gezeigt und sie war immer bei mir.
Katja Hammerschmidt
Ja.
Pascal Guerard
Das war sie. Das war Amy.
Katja Hammerschmidt
Und meistens ist das so, das erlebe ich in den Coachings ganz oft, dass die Menschen und ihre Tiere eine gemeinsame Lernaufgabe haben. Dass sich von den Themen im Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung ganz viele Themen überschneiden.
Man sagt ja oft, dass die Tiere ihren Besitzer spiegeln. Aber das ist eigentlich zu kurz gedacht bzw. nicht ganz richtig gesehen in meinen Augen. Es ist vielmehr so, dass beide – Mensch und Tier – sehr ähnliche Themen haben. Und dadurch, dass die Themen sich so gleichen, kommt man immer wieder an den Punkt, wo sie aneinander prallen und wo man sich dann reibt oder Konflikte entstehen oder Verhalten, das man so nicht haben möchte.
Also die Tiere spiegeln insofern ihre Besitzer, als dass sie deine Stimmung lesen können und wissen, wie du drauf bist. Zum Beispiel, wenn du genervt von der Arbeit nach Hause kommst und erstmal deinen Frust loswerden musst: Dein Hund weiß dann, was los ist, und verkriecht sich vermutlich erstmal in die Ecke. Und wenn du wieder besser drauf bist, dann kommt er raus und sagt Hallo. Bei den Pferden ist es genauso. Insofern reagieren sie natürlich auf das, was du mitbringst. Aber die Pferde bringen auch eigene Themen mit.
Pascal Guerard
Ja, klar. Jedes Tier hat seine eigene Vergangenheit.
Katja Hammerschmidt
Genau.
Pascal Guerard
Ja, ich finde, es gibt nichts, was einen besser trösten kann, als ein Tier. Wenn ich traurig war oder geweint habe, das konnten meine Hunde nie ab. Die waren dann immer da und haben einen auf Kasperle gemacht und versucht, mein Gesicht abzulecken und mit dem Schwänzchen gewedelt und so. Und du kannst dann einfach nicht anders als lachen und kommst aus diesen Momenten raus. Also das war immer sehr schön.
Wie kontaktiert man dich jetzt? Ich möchte nochmal über den Kundenkontakt sprechen und die Tierkommunikation. Das heißt, jemand ist da und sagt: „Irgendwie verstehe ich mein Tier gerade nicht.” oder „Irgendwie ist da was und sag mir mal, hilf mir mal.” Oder wie ist das so, wenn jemand auf dich zukommt?
Wie eine Zusammenarbeit mit mir abläuft
Katja Hammerschmidt
Ganz oft kommen Kundinnen auf mich zu, die Probleme mit ihrem Pferd haben. Zum Beispiel,
dass die Pferde ein Verhalten zeigen, was nicht gut zu händeln ist im Alltag,
dass sie sich nicht gut reiten lassen oder
dass sie beim Reiten bocken oder steigen oder durchgehen,
dass sie nicht über den Hof geführt werden können,
dass sie chronisch krank sind, also der Tierarzt ist immer wieder da und immer wieder ist irgendwas.
Und genau, dann schreiben diese Menschen mich an oder buchen bei mir ein kleines Kennenlerngespräch – 15 Minuten lang – und dann schauen wir, ob ich ihnen helfen kann.
Für das Coaching treffen wir uns ganz oft im Videocall, weil ich Kundinnen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz habe.
Pascal Guerard
Okay. Und wie machst du das dann mit den Tieren? Also, das stelle ich mir jetzt besonders spannend vor – so ein Zoom-Call mit dem Pferd.
Katja Hammerschmidt
Die Tiere brauche ich gar nicht dabei, weil wir die Tierkommunikation telepathisch machen. Das heißt, das mache ich auf Entfernung. Ich bekomme vorher ein Foto von dem Tier. Und die Fragen, die gestellt werden sollen. Und das reicht mir.
Also tatsächlich bräuchte ich eigentlich nicht mal ein Foto. Ich kann auch so den Kanal anknipsen und in Kontakt gehen. Aber das Foto verrät mir tatsächlich immer schon etwas über das Tier. Deswegen mache ich das gerne mit dem Foto.
Das ist die Tierkommunikation. Und wenn wir im Coaching auf der Seelenebene arbeiten, dann machen wir das in Spiegelung für das Tier. Wir arbeiten mit dem Körper und können dem Tier in dem Moment ja nicht erklären: "Jetzt machen wir die und die Körperübung. Mach das bitte mal und erzähl, wie es dir dabei geht." Deshalb machen wir das in Stellvertretung für das Pferd.
Und deswegen ist es egal, ob wir das offline machen, irgendwo am Stall oder bei mir in Hamburg oder ob wir das per Video machen. Beides geht gleich gut.
Alles ist Energie – wieder ins Fühlen kommen
Pascal Guerard
Ja, ich bin ja auch der festen Überzeugung, dass alles Energie ist. In mir schlummert so ein kleiner Wissenschaftler. Atome und Elektronen, also die kleinsten Bausteine, aus denen unsere Materie eben besteht – wirklich alles – ist nur Energie. Also Masse und Energie ist ja dasselbe. Es sind nur zwei Seiten einer Gleichung. Deswegen habe ich auch überhaupt keinen Zweifel, dass das eben, sag ich mal, over the air geht. Dass jemand Kontakt haben kann zu diesem Energiefeld.
Ich lese im Moment ein Buch von Dr. Joe Dispenza. Der sagt auch, dass alles irgendwo im Energiefeld ist. Man muss halt nur, du hast es so schön gesagt, auch wieder einen Kontakt dazu bekommen.
Ich bin auch der festen Überzeugung, dass wir alle diese Fähigkeit besitzen. Nur es nutzt sich irgendwie bzw. die Gesellschaft fragt diese Fähigkeit nicht ab und dann verliert man immer mehr den Kontakt dazu. Manche haben ihn noch, manche nicht. Manche bauen ihn wieder auf.
Katja Hammerschmidt
Spannend, ich habe gerade in den Tagen vor unserem Interview einen Blogartikel geschrieben zu dem Thema Wieder ins Fühlen kommen.
Pascal Guerard
Ja, cool.
Katja Hammerschmidt
Und das, was wir gerade besprochen haben, steht genau so in meiner Einleitung.
Unsere Gesellschaft, die honoriert logisches Denken und wissenschaftliche Erkenntnisse und klare Strukturen. Das ist alles hoch anerkannt. Aber diese weicheren Fähigkeiten, wie emotionale Intelligenz, Intuition, Kreativität, künstlerisches Geschick, das wird schnell ein bisschen abgetan als nett, aber nicht so wichtig.
Dadurch sind wir alle unglaublich verkopft. Ich nehme mich da nicht aus. Deshalb müssen wir tatsächlich erst wieder ganz bewusst beginnen, uns zu fühlen und den Körper zu spüren und zuzulassen, auch mal auf unsere Bauchstimme zu hören. Das ist tatsächlich eine der schwersten Übungen.
Pascal Guerard
Das stimmt, weil sich ja so viel ändern muss. Je nachdem, was man für ein Mensch ist, muss erstmal wieder die Akzeptanz dafür reinkommen, dass da noch etwas ist, was man nicht beeinflussen kann, was also nicht stofflich ist.
Wir verlernen das Bewusstsein dafür zu haben, dass nicht nur die Dinge, die wir anfassen können, existieren, sondern eben auch noch eine andere Welt. Und dass die wahrscheinlich sogar sehr viel mehr Auswirkung und Macht über uns hat als alles andere.
Nur muss man halt das Bewusstsein dafür haben und dann die Akzeptanz dazu. Ja und dann noch irgendwie gucken, wie komme ich da dran.
Das ist nicht einfach so, dass ich mich dafür entscheide und dann ist das da. Man muss es erstmal lernen, wie eine Sprache, die ich wieder erlernen muss.
Katja Hammerschmidt
Ja, genau, das ist es: Sprache erlernen, Muskel trainieren. Und dann, ich glaube, die schwierigste Aufgabe ist es, darauf zu vertrauen, dass man etwas empfangen kann und dass das, was man dann im Kopf hört oder vor Augen sieht, auch wirklich Nachrichten von den Tieren oder Pflanzen oder was auch immer sind.
Pascal Guerard
Ja, auch bei Pflanzen, du hattest das gerade gesagt. Ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere vielleicht schmunzelt, ich habe mit Pflanzen gesprochen oder so. Aber es gibt ja wirklich Studien, die belegen, dass Pflanzen auf Musik reagieren.
Es gab sogar mal einen Fall vom FBI. Ich meine, es war ein Raum mit relativ vielen Pflanzen drin und in diesem Raum war ein Mord passiert. Und diese Pflanzen zeigten in Gegenwart des Mörders Stresssymptome. Also mehr braucht man gar nicht dazu sagen, finde ich.
Katja Hammerschmidt
Ja, spannend. Die Studie kenne ich gar nicht.
Pascal Guerard
Musst du mal nachgucken – ich meine, das war das FBI. Das FBI hat diese Studie gemacht und die war tatsächlich ein Baustein zur Überführung des Täters.
Pflanzen sind Lebewesen. Auch bei Bäumen gibt es Kommunikation. Ich meine, wie oft gibt es das? Irgendwo kommt ein Schädlingskäfer und der halbe Wald sendet Signale aus: „Achtung, Achtung! Sekret absondern. Das mag der Käfer nicht.”.
Es sind lebende Objekte. Wir merken das nur nicht, weil wir die Sprache nicht sprechen. Aber es sind Lebewesen, die wachsen, die werden geboren, die sterben. Das darf man nicht vergessen. Es sind alles lebende Objekte. Und nur weil wir das nicht so wahrnehmen können, heißt das ja nicht, dass es das nicht ist.
Katja Hammerschmidt
Stimmt. Etwas Wunderschönes, was du mal ausprobieren kannst: Beim Spazierengehen, irgendwo im Wald suchst du dir einen schönen Baum und dann umarmst du den mal. Und hörst, was er dir erzählt oder formulierst mal eine Frage in deinem Kopf. Und dann horch mal, was so in deinen Gedanken als Antwort kommt.
Pascal Guerard
Habe ich schon – also nicht in der Form – aber ähnlich gemacht. Bei uns in der Nähe ist die Stadt Hagen und da gibt es ziemlich genau in der Mitte der Stadt so einen kleinen Park. In dem Park steht ein Baum – das kannst du dir nicht vorstellen. Der ist gigantisch groß. Ein Stamm, so dick. Also du kannst dir vorstellen, wenn du dir einen SUV vorstellst, von der Größe her. Das ist ungefähr der Umfang von diesem Stamm. Ein Riese. Er hat Äste, also sagt man dann noch Äste? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall, die Äste gehen von dem Hauptstamm ab und die sind so groß wie Bäume. Also wirklich, wenn du deine Arme zu einem Kreis machst, dass die Finger sich über den Kopf berühren. Das ist ein Ast von dem Baum, ein Riesending.
Ich hab mal gegoogelt: der Baum steht da seit 800 Jahren. Die ganze Stadt, also ich meine, das, was wir heute als Stadt kennen, war da ja noch gar nicht. Das hat sich alles drum herum entwickelt.
Und ich stand wirklich da und hab die Hände an den Baum gelegt und gedacht „Mein Gott, was hast du für eine Geschichte miterlebt. Was hast du alles in dich aufgenommen?”. Das kriege ich jetzt noch wieder Gänsehaut.
Ich mag das. Ich denke oft darüber nach, was Bäume als Zeitzeugen, die ja relativ lange leben, alles so miterlebt haben.
Katja Hammerschmidt
Ja, dieser Baum wird eine irre Weisheit in sich tragen. Allein, weil er schon so lange auf der Erde ist.
Ein perfekter Morgen im Wald
Pascal Guerard
Katja, ich mag mal noch ein bisschen auf dich privat eingehen, also so auf den Menschen dahinter. Wir haben mal angefangen mit dem geistigen Setup, dass man sich im Café trifft. Deswegen das erste: Kaffee oder Tee?
Katja Hammerschmidt
Oh, Tee.
Pascal Guerard
Tee, was für ein Tee?
Katja Hammerschmidt
Kräutertee.
Pascal Guerard
Ah, schön.
Katja Hammerschmidt
Alles ohne Koffein.
Pascal Guerard
Okay. Stichwort Koffein. Ich habe lange nur schwarzen Tee getrunken, halt Ostfriesen-Tee, die Ostfriesen-Mischung. Da kommt nichts dran. Finde ich so schön, so lecker. Und bei mir wäre es bei Kaffee ein schöner Espresso.
Katja Hammerschmidt
Als ich noch Kaffee getrunken habe, habe ich auch am allerliebsten Espresso getrunken. Oder morgens mal einen Cappuccino. Kommt vielleicht daher, dass ich mal in Italien gelebt habe. Deswegen hatte ich da vielleicht einen besonderen Bezug zu.
Pascal Guerard
Das kann ich mir gut vorstellen.
Katja Hammerschmidt
Und jetzt liebe ich zum Beispiel frischen Minztee mit frischer Minze und Ingwer.
Pascal Guerard
Lecker! Und dann noch eine Limette obendrauf.
Katja Hammerschmidt
Ja, genau.
Pascal Guerard
Also wenn ich es mir aussuchen kann, finde ich Limetten immer noch besser als Zitronen. Die haben einfach nochmal so einen anderen Pfiff.
Katja Hammerschmidt
Bin ich ganz bei dir.
Pascal Guerard
Und wenn du dir jetzt so einen wunderschönen, perfekten Nachmittag erträumen dürftest – es gibt keine Regeln. Wie sähe der für dich aus?
Katja Hammerschmidt
Oh wow. Ich glaube, dann wäre ich mit meinem Pferd im Wald. Dann würden wir ganz früh morgens ausreiten. Weißt du, wenn die Sonne gerade so durch die Blätter kommt und der Boden noch ein bisschen Nebel hat und die Vögel anfangen zu zwitschern. Wir reiten dann durch diesen Wald und genießen die frische Luft und die gemeinsame Bewegung. Das ist für mich ein perfekter Moment.
Pascal Guerard
Schön, es sind sofort Bilder in meinem Kopf entstanden. Aber das liebe ich ja auch. Gerade im Sommer. Ich habe es nicht gern so warm. Und ich gehe auch gerne spazieren. Dann ist natürlich der Wald immer ein guter Ort, weil es dort in der Regel ein bisschen kühler ist. Und dann so ganz früh morgens, wenn es gerade hell wird, ist alles noch anders, eine andere Stimmung. Herrlich, ich liebe das total.
Katja Hammerschmidt
Ja, das ist dieses Unberührte. Da ist dann vor mir an dem Tag wahrscheinlich noch niemand langgegangen. Und alles riecht noch ganz natürlich. Ich liebe das sehr.
Mein großes Ziel und wo Du mich findest
Pascal Guerard
Ja, kann ich sehr gut nachvollziehen. Sehr, sehr gut sogar. Gehen wir mal in die Zukunft, also gerade mit deiner Tierkommunikation, was würdest du dir wünschen, wo dich die Reise noch hinführen darf?
Katja Hammerschmidt
Also ich habe ja ein ganz, ganz großes Ziel...
Meine Motivation ist, dass jedes Pferd ein Recht darauf hat, gesund und zufrieden und glücklich zu leben. Und das möchte ich in die Welt tragen und ein Bewusstsein bilden dafür, was die Tiere für Wesen sind – wie sensibel sie sind, wie feinfühlig sie sind, was sie alles für uns aufgeben, um bei den Menschen zu leben.
Sie haben ihre Freiheit, das Ursprüngliche aufgegeben. Das Wildpferd hat sich domestizieren lassen. Ich wünsche mir, dass wir das anerkennen und dass wir die Pferde nicht mehr als Sportgeräte oder als Sachen betrachten, sondern als Individuen, die genau das gleiche fühlen wie wir. Sie können alle Emotionen fühlen, die wir auch haben. Und sie sind manchmal so viel schlauer als die Menschen, so viel weiser.
Das möchte ich gerne in die Welt bringen. Das möchte ich am liebsten von großen Bühnen in die Welt hinausschreien.
„Jedes Pferd hat ein Recht darauf, gesund, glücklich und zufrieden zu leben.”– Katja Hammerschmidt
Pascal Guerard
Ja, schön.
Katja Hammerschmidt
Genau.
Pascal Guerard
Dann hast du jetzt die Möglichkeit nochmal zu sagen, wo man dich auf Bühnen schreiend finden kann. Ob das eine echte Bühne, ob das Social Media ist oder so. Wo kann man dich finden?
Katja Hammerschmidt
Yay! Also, ja, man findet mich auf jeden Fall auf Social Media, auf Instagram und auf Facebook. Katja Hammerschmidt Hamburg ist mein Instagram-Profil. Ich habe aber auch einen eigenen Blog, wo man ganz viel lesen kann über Persönliches, über Fallbeispiele der Coachings, über Botschaften der Tiere und darüber, wie ich arbeite.
Außerdem liebe ich es, als Ausstellerin an Messen teilzunehmen. Die nächste große Messe ist die Nordpferd in Neumünster. Das ist hier im Norden „die” Pferdemesse. Im Dezember war ich auf der Passion Pferd in Hannover. Da sind wir dann Ende des Jahres auch wieder. Aber das ist ja noch so lange hin.
Also Nordpferd, Neumünster. Das ist im April. Da könnt ihr mich auf jeden Fall persönlich kennenlernen.
Pascal Guerard
Sehr, sehr cool. Ich danke dir von Herzen für diesen schönen Einblick. Ich wünschte, ich hätte dich zwei Jahre früher gekannt. Dann hätte ich dich auf jeden Fall mal für meine kleine Maus angesprochen. Also ich finde das so, so, so toll, was du machst und wünsche dir eine gute Stimme, um laut zu schreien.
Katja Hammerschmidt
Vielen, vielen Dank, Pascal. Ich danke dir sehr, dass ich bei dir eine Bühne gefunden habe, wo ich über mein Herzensthema reden konnte.
Pascal Guerard
Von Herzen gerne, es hat mir viel Spaß gemacht.
Und jetzt Du
Vielleicht hast Du beim Lesen schon das Gefühl bekommen, dass Dein Pferd oder Dein Hund Dir etwas sagen möchte, das Du noch nicht greifen kannst. Genau da fängt meine Arbeit an: beim Hinschauen und Zuhören auf Seelenebene, bei Mensch und Tier zusammen. Würdest Du gern mal ein Gespräch mit Deinem Tier führen oder vielleicht sogar selber lernen, wie man mit Tieren spricht? Dann lass uns gern kurz sprechen, wie ich Dich unterstützen kann – 15 Minuten, die ich Dir gern schenke. In meinem Kalender kannst Du Dir einen Telefontermin buchen.
FAQ – häufige Fragen zur Heilung auf Seelenebene
Was ist Tierkommunikation?
Tierkommunikation ist eine telepathische Verbindung zu Deinem Tier. Ich nehme diese Verbindung auf und stelle Deinem Pferd oder Deinem Hund Deine Fragen – zu Wohlbefinden, Schmerzen, Verhalten oder ganz persönlichen Themen. Dabei bin ich die Dolmetscherin und gebe Dir zurück, was Dein Tier mir erzählt. Mehr dazu liest Du unter Was ist Tierkommunikation.
Funktioniert Tierkommunikation auch auf Entfernung?
Ja. Weil die Verbindung telepathisch entsteht, muss Dein Tier nicht dabei sein – ein Foto und Deine Fragen genügen mir. So arbeite ich mit Pferdemenschen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wie das bei Pferden konkret aussieht, erfährst Du unter Tierkommunikation Pferd.
Wie funktioniert Trauma-Arbeit auf Seelenebene für Pferde?
Viele Symptome und Verhaltensweisen haben seelische Wurzeln. Wenn Tierärztin, Zahnärztin, Sattlerin und Osteopathin das Körperliche abgeklärt haben, schaue ich auf die Seelenebene und arbeite in Stellvertretung für das Pferd mit dem Körper, um belastende Erfahrungen zu lösen. So kann Dein Pferd wieder zu Ruhe und Vertrauen finden. Mehr über meinen Weg findest Du bei der Traumatherapie für Pferde.
Wie läuft ein Kennenlerngespräch mit Dir ab?
In einem kostenlosen Mini-Check-in von 15 Minuten schauen wir gemeinsam, was Dich und Dein Tier gerade bewegt und ob ich die Richtige für Euch bin – ganz ohne Druck. Du bekommst einen ersten Eindruck, ich stelle Dir ein paar Fragen, und dann entscheidest Du in Ruhe. In meinem Kalender kannst Du Dir Deinen Termin buchen.
Wie kann ich Tierkommunikation lernen?
Tierkommunikation ist keine seltene Gabe – sie steckt in jedem von uns. Wir haben nur verlernt, hinzuhören. Mit etwas Übung trainierst Du diesen Kanal wieder wie einen Muskel. Wie Du Schritt für Schritt anfängst, zeige ich Dir unter Tierkommunikation lernen.







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