Pferde besser verstehen – mein Blog
- Katja Hammerschmidt

- 17. Okt. 2023
- 8 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 2 Tagen
Dein Einstieg in meine Welt der Pferdepsychologie und Traumaarbeit
Vielleicht bist Du zum ersten Mal auf meinem Blog gelandet, weil Du nach Antworten für Dich und Dein Pferd suchst. Antworten darauf, warum Dein Pferd sich plötzlich anders verhält als sonst. Warum es sich widersetzt, ständig gestresst wirkt oder körperliche Probleme entwickelt, die trotz unzähliger Therapien einfach nicht besser werden. Vielleicht hast Du aber auch einfach nur dieses unbestimmte Gefühl, dass da mehr ist als Training, Haltung, Fütterung und der nächste gut gemeinte Tipp aus dem Internet.
Woher ich das weiß? Genau mit diesem Gefühl kommen viele Pferdebesitzerinnen zu mir.
Oft haben sie schon super viel versucht. Sie haben Trainer gewechselt, Therapeuten hinzugezogen, Futter umgestellt, Bücher gelesen und trotzdem das Gefühl, sich im Kreis zu drehen.
Und irgendwann denkst Du Dir, es muss noch andere Wege geben. Mein Pferd zeigt mir, dass etwas nicht stimmt. Was, wenn die Lösung nicht im Außen, sondern in uns selbst zu finden ist?
Ich glaube nicht an „Problempferde“.
Ich glaube daran, dass Verhalten immer einen Grund hat. Dass Pferde nicht grundlos steigen, bocken, plötzlich „schwierig“ werden oder nur noch funktionieren. Ich glaube, dass Pferde über die Maßen feinfühlige Wesen sind, die uns sehr deutlich zeigen, wenn sie sich unsicher fühlen, überfordert sind oder innerlich längst nicht mehr im Gleichgewicht.
Und ich glaube, dass wir viele Probleme in der Pferdewelt erst dann wirklich verstehen, wenn wir aufhören, nur das Verhalten verändern zu wollen.
Genau darum geht es hier in meinem Blog.
Um Pferde und ihre Bedürfnisse, um mentale und seelische Gesundheit, um Trauma, um die Beziehung, um Tierkommunikation und Seelenlauf. Und auch um die Frage, welche Rolle wir Menschen bei all dem spielen.
Nicht dogmatisch. Nicht belehrend. Und ganz sicher nicht perfekt.
Dafür ehrlich, bodenständig und mit einem tiefen Respekt für Pferde und ihre Geschichten.
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Neu hier? |
Wenn Du gerade zum ersten Mal auf meinem Blog gelandet bist, helfen Dir diese Artikel beim Einstieg: Du möchtest verstehen, warum Dein Pferd sich so verhält, wie es sich verhält? → Artikel: Es gibt keine Problempferde Du fragst Dich, ob hinter dem Verhalten Deines Pferdes ein Trauma stecken könnte? → Artikel: Trauma beim Pferd erkennen Du möchtest mehr über die mentale und seelische Gesundheit von Pferden erfahren? → Artikel: Mentale und seelische Gesundheit von Pferden Du interessierst Dich für Tierkommunikation? → Artikel: Gespräche mit Deinem Pferd – Erste Schritte zur Tierkommunikation |
Inhaltsverzeichnis
Du bist hier richtig, wenn
Mit der Anschaffung Deines Seelenpferdes ist einer Deiner Lebensträume in Erfüllung gegangen. Du weißt bereits viel über Pferde, aber Du spürst, dass nicht alles, was Du damals gelernt hast, noch zu Dir und Deinem Pferd passt.
Du spürst, dass hinter dem Verhalten Deines Pferdes mehr steckt als mangelnder Gehorsam oder fehlendes Training – und die Erkrankung Deines Pferdes nicht nur körperliche, sondern auch seelische Ursachen hat.
Du willst kein Pferd, das einfach nur „funktioniert“, sondern eine Freundschaft auf Augenhöhe mit Deinem Pferd – eine Partnerschaft, in der jeder von Euch eine Stimme hat, die gehört wird.
Du suchst nach einer tieferen Ebene in Eurer Beziehung, nach einer Verbindung, die auf Vertrauen und Liebe basiert – und Du weißt, dass echte Veränderung nicht mit mehr Druck entsteht, sondern mit mehr Verständnis.
Vieles möchtest Du anders machen, neue Wege gehen, auch wenn andere darüber vielleicht den Kopf schütteln. Du spürst, dass es noch so viel mehr zu entdecken gibt. Dafür bist Du auch bereit, an Dir selbst zu arbeiten und Dein Pferd als fühlendes Wesen mit eigener Persönlichkeit anzuerkennen.
Sollten mehrere dieser Punkte auf Dich zutreffen, dann wirst Du Dich hier vermutlich ziemlich zuhause fühlen.
Mein Blog wird Dir nicht gefallen, wenn
Du Dein Pferd als Sportgerät siehst, das seinen Zweck erfüllen muss,
Du vor allem nach schnellen Lösungen suchst, damit Dein Pferd wieder funktioniert,
Du Dich nicht wirklich mit den Ursachen hinter seinem Verhalten oder seiner Erkrankung beschäftigen möchtest,
es für Dich in erster Linie darum geht, Verhalten zu kontrollieren, zu korrigieren oder „wegzutrainieren“,
oder Du davon überzeugt bist, dass Pferde sich grundsätzlich unterordnen müssen und eine gute Beziehung vor allem auf Dominanz und Gehorsam basiert.
Das meine ich überhaupt nicht wertend. Aber meine Sicht auf Pferde und meine Art zu arbeiten beruhen auf einer anderen Haltung.
Ich glaube nicht daran, dass es richtig ist, Pferde klein und gefügig zu machen, damit sie funktionieren. Ich möchte genau das Gegenteil: dass unsere Pferde wieder ihre wahre Größe zeigen.
Ich glaube an Beziehung statt Kontrolle, an Vertrauen statt Druck, an Mitspracherecht statt bloßem Gehorsam. Und daran, dass echte Veränderung dort beginnt, wo wir anfangen, wirklich zuzuhören.
Auch dann, wenn das unbequem wird.
Warum ich diesen Blog überhaupt schreibe
Mein eigenes Pferd Maël hat meinen Blick auf Pferde komplett verändert.
Auch bei uns war nicht immer alles leicht. Es gab Zeiten, in denen ich unglaublich verunsichert war und mich gefragt habe, warum bestimmte Dinge einfach nicht funktionieren, obwohl ich mich doch so bemühe. Zeiten, in denen ich das Gefühl hatte, festzustecken und keine wirklichen Antworten zu finden.
Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mir die falschen Fragen stelle.
Ich habe nicht mehr nur darüber nachgedacht, wie ich Verhalten verändern kann, sondern angefangen mich zu fragen, warum mein Pferd mir bestimmte Dinge überhaupt zeigt.
Und genau dort begann für mich eine spannende Reise, die vieles auf den Kopf stellte, was ich bis dahin über Pferde gelernt hatte. Ich tauchte immer tiefer ein in die Themen Pferdepsychologie und Trauma, Tierkommunikation und Seelenlauf. Ich verstehe heute, dass Verhalten Kommunikation ist, dass der Körper Erinnerungen speichert und dass Trauma auch bei Pferden eine viel größere Rolle spielt, als die meisten Menschen denken. Vor allem aber wurde mir klar, wie eng Pferd und Mensch miteinander verbunden sind und wie sehr Pferde auf das reagieren, was in uns selbst vorgeht.
Diese Erfahrungen haben nicht nur meine Arbeit verändert, sondern auch mich selbst.
Und genau deshalb gibt es diesen Blog.
Weil ich weiß, wie allein man sich mit solchen Themen manchmal fühlen kann. Weil ich weiß, wie verunsichernd es ist, wenn die allseits bekannten und akzeptierten Wege nicht weiterhelfen. Und weil ich mir wünsche, dass mehr Pferdebesitzerinnen beginnen, ihre Pferde wirklich zu sehen und ihnen zuzuhören – mit allem, was sie fühlen, zeigen und ausdrücken.
Was mir in meiner Arbeit mit Pferden immer wieder begegnet
Je länger ich Pferde und ihre Menschen begleite, desto deutlicher wird für mich, dass viele Probleme keine reinen Trainingsprobleme sind. Sehr oft liegt die eigentliche Ursache tiefer.
Verhalten ist Kommunikation
Kein Pferd widersetzt sich grundlos.
Pferde kommunizieren die ganze Zeit mit uns – über ihren Körper, über ihr Verhalten, über Anspannung, Rückzug, Unruhe oder Widerstand. Wenn ein Pferd plötzlich nicht mehr auf den Hänger geht, sich beim Reiten kaum bewegen mag oder scheinbar „explodiert“, frage ich mich deshalb nicht, wie man dieses Verhalten möglichst schnell weg bekommt.
Mich interessiert viel mehr, warum das Pferd überhaupt so deutlich werden muss.
Vermutlich hat es bereits viel leise Signale gesendet, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Als diese leisen Signale nicht gehört wurden, ist das Pferd laut geworden. Hinter seinem Verhalten steckt nicht Ungehorsam, sondern Stress, Überforderung, Unsicherheit oder ein Bedürfnis, das lange übersehen wurde. Es ist ein Hilferuf an uns.
Mentale und seelische Gesundheit ist genauso wichtig wie körperliche Gesundheit
In der Pferdewelt sprechen wir zum Glück immer mehr über körperliche Gesundheit und die spezifischen Bedürfnisse von Pferden – über Fütterung, Haltung, Bewegung, Muskeln, Faszien oder Body Mass Index. Aber über die mentale und seelische Gesundheit von Pferden sprechen wir oft noch viel zu wenig.
Dabei erleben Pferde Stress, Hilflosigkeit, Unsicherheit und emotionale Überforderung genauso real wie wir Menschen. Manche Pferde zeigen das sehr deutlich. Andere funktionieren einfach weiter, obwohl sie innerlich längst abgeschaltet haben.
Und genau deshalb finde ich es so wichtig, Pferde nicht nur körperlich zu betrachten, sondern immer das ganze System im Blick zu behalten – Körper, Geist und Seele.
Trauma ist real – auch bei Pferden
Dieses Thema liegt mir besonders am Herzen, weil ich immer wieder Pferde sehe, die als dominant, schwierig oder gefährlich abgestempelt werden, obwohl sie eigentlich hochgradig gestresst oder traumatisiert sind.
Trauma entsteht nicht nur durch große, dramatische Ereignisse. Auch dauerhafter Stress, Kontrollverlust oder das Gefühl, einer Situation ausgeliefert zu sein, können nachhaltige Spuren in Körper, Nervensystem und Seele des Pferdes hinterlassen.
Und genau deshalb lässt sich Trauma oft nicht einfach „wegtrainieren“.
Viele Pferde brauchen erstmal wieder das Gefühl, gehört zu werden und in Sicherheit zu sein. Und verständnisvolle Menschen, die bereit sind, einen Blick auf die Ursachen des Verhaltens oder der Erkrankung zu werfen, anstatt nur die Symptome zu korrigieren bzw. zu behandeln.
Pferde reagieren nicht nur auf ihre Umwelt, sondern auch auf uns
Das ist manchmal der unbequemste Teil.
Neben dem, was Pferde an eigenen Themen aus der Vergangenheit mitbringen, reagieren sie auch sehr fein auf unsere innere Verfassung – auf Stress, Anspannung, Unsicherheit und auf Dinge, die wir selbst oft gar nicht bewusst wahrnehmen.
Viele meiner Kundinnen erleben die größten Veränderungen genau dann, wenn sie beginnen, nicht nur ihr Pferd verändern zu wollen, sondern auch sich selbst bewusster wahrzunehmen. Das bedeutet nicht, dass wir allein an allem schuld sind. Aber es bedeutet, dass wir Teil des Systems sind und deshalb auch Teil der Lösung sein können.
Wo möchtest Du anfangen?
Vielleicht möchtest Du Dich jetzt erstmal ein bisschen einlesen. Dann findest Du hier die wichtigsten Themenbereiche meines Blogs.
Hier geht es um Verhalten, Trauma, Nervensystem, mentale und seelische Gesundheit und die Frage, was Pferde wirklich brauchen, um sich sicher, zufrieden und glücklich zu fühlen.
In dieser Kategorie teile ich Botschaften aus meinen Tierkommunikationen. Viele davon sind berührend, überraschend weise und manchmal auch ziemlich unbequem, weil Tiere die Welt oft ganz anders betrachten als wir Menschen.
Hier bekommst Du Einblicke in meine Arbeit mit Tierkommunikation, Seelenlauf, Körperarbeit und traumasensiblem Coaching. Spirituell und gleichzeitig sehr bodenständig.
Ich liebe Bücher und bilde mich unglaublich gern weiter. Hier findest Du Rezensionen und Empfehlungen rund um Pferdepsychologie, Tierkommunikation, Trauma, persönliche Entwicklung und Spiritualität.
In dieser Kategorie nehme ich Dich mit in meinen Alltag mit Maël, in meine Gedanken, Erfahrungen und manchmal auch Zweifel. Denn ich finde, bevor man miteinander arbeitet, darf man sich erstmal kennenlernen.
Und wenn Du nicht nur lesen, sondern wirklich etwas verändern möchtest
Dann begleite ich Dich und Dein Pferd gern ein Stück auf Eurem Weg zu mehr Klarheit, Vertrauen und Lebensfreude.
Am liebsten starte ich dafür ganz entspannt mit einem kurzen Gespräch mit Dir – 15 Minuten, die ich Dir schenke. Danach hast Du mehr Klarheit über die nächsten Schritte für Dich und Dein Pferd. Oder Du liest Dich erstmal weiter in Ruhe ein und abonnierst meine Sonntagspost für Pferdemenschen. Ganz in Deinem Tempo.
Und bis dahin wünsche ich Dir viel Freude beim Stöbern. Vielleicht findest Du hier genau die Antworten, nach denen Du schon so lange suchst.
Schön, dass Du hier bist,
Katja
FAQ – häufige Fragen zu meinem Blog
Ich hab ein konkretes Problem mit meinem Pferd. Mit welchem Artikel soll ich anfangen?
Wenn Du unsicher bist, empfehle ich Dir zuerst meine Artikel über Pferdepsychologie. Dort geht es um Verhalten, Trauma, mentale Gesundheit und die Frage, was Pferde wirklich brauchen.
Muss ich an Tierkommunikation glauben, um von diesem Blog zu profitieren?
Nein. Viele Leserinnen interessieren sich zunächst für Pferdeverhalten, Trauma oder die Beziehung zu ihrem Pferd. Tierkommunikation ist ein Teil meiner Arbeit, aber längst nicht das einzige Thema auf diesem Blog.
Warum schreibst Du so viel über die Rolle des Menschen?
Weil Pferd und Mensch ein System bilden. Das bedeutet nicht, dass wir an allem schuld sind, was mit unseren Pferden schief läuft. Aber es bedeutet, dass Veränderungen oft leichter werden, wenn wir nicht nur auf unser Pferd schauen, sondern auch auf uns selbst.
Geht es hier nur um traumatisierte Pferde?
Nein. Viele meiner Artikel beschäftigen sich mit ganz normalen Alltagsthemen wie Vertrauen, Beziehung, Ausreiten, Stallwechsel oder die mentale Gesundheit. Trauma ist ein wichtiges Thema, aber nicht das einzige.
Wie kann ich sicherstellen, dass ich keinen Blogartikel von Dir verpasse?
Am einfachsten über meine Sonntagspost für Pferdemenschen. Dort informiere ich Dich über neue Artikel, teile Gedanken aus meinem Alltag und schreibe über Themen, die auf dem Blog keinen Platz finden.








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