Monatsrückblick Juni 2026 – mein Leben mit Pferden
- Katja Hammerschmidt

- vor 3 Stunden
- 4 Min. Lesezeit
Urlaub auf Mallorca, viel Wildlife und ein Fokus, der zurückkommt

Mein Monatsrückblick Juni 2026 ist schnell erzählt. Ein Wort reicht. Urlaub. Wir waren zweieinhalb Wochen auf Mallorca, mitten in den Weinbergen, weit weg von allem, was sonst meinen Alltag füllt.
Nach den vielen Begegnungen im April und im Mai (nachzulesen im Monatsrückblick April 2026 und Monatsrückblick Mai 2026) war der Juni vor allem eins – eine schöne, lange Pause. Und die hatte ich mir redlich verdient.
Tierbotschaft im Juni
„Ich liebe, liebe, liebe es zu laufen. Immer weiter, über die Felder, dem Horizont entgegen. Keine Grenzen, unendliche Weite. Das mache ich am allerliebsten. (...) auf jeden Fall raus. Es macht gar keinen Sinn für mich, drinnen im Kreis zu laufen. Wofür? Das ist Energieverschwendung vom Feinsten. Ich mag außerdem mit ihr zusammen zu sein. Sie zu spüren. Nichts zu tun. Einfach nur zusammensein. Ich liebe es, wenn wir gemeinsam laufen. Ich trage sie gerne.“ – Cheyennes Panka Ecumsek, American Indian Horse, Wallach
Mehr Botschaften der Tiere findest Du unter Was Tiere erzählen.
Urlaub im Nirgendwo
Unsere Finca lag mitten auf der Insel, südöstlich von Palma, in Porreres. Das ist ein winziges Örtchen, an dem die Touristenströme vorbeifahren – fast nur Mallorquiner, ein paar wenige Urlauber, sonst Stille. Wenn wir was unternehmen wollten, brauchte es nur 20 Minuten in jede Richtung, egal wohin wir wollten. Zentral und ruhig gleichzeitig – perfekt für uns.
Der große Pool der Finca wurde im Juni unser wichtigster Verbündeter. Es war heiß, so richtig heiß, wie sonst erst im August. Es war sogar zu heiß, um zum Strand zu gehen. Ohne Wasser vor der Nase wäre das eine echte Herausforderung gewesen. Mit Pool war alles ganz entspannt.


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Wildlife vor der Tür
Bei uns gab es zwar keine Touristenströme, dafür aber umso mehr Wildlife. Unsere Finca teilten wir mit einer ganzen Hühnerschar nebst Hahn, einer Katze und mehreren Geckos. Die Hühner und ihr Hahn marschierten jeden Tag lautstark über das Grundstück. Nachts um fünf haben dann sämtliche Hähne der Nachbarschaft um die Wette gekräht. Gewöhnungsbedürftig, zugegeben. Aber irgendwann haben wir trotzdem geschlafen.
Unser Überraschungsgast war eine Hufeisennatter, die es sich vor unserer Terrassentür gemütlich gemacht hatte. Die Hufeisennatter ist nicht giftig, aber oft zornig. Und ihre Bisse tun richtig weh.
Außerdem zeigte sich immer mal wieder ein weißes Kaninchen. Über uns zogen die Milane ihre Kreise. Und dann waren da die Wachteln. Wachtelmütter bekommen zwischen sieben und dreizehn Junge (die Zahlen schwanken ein wenig, wenn man im Internet recherchiert) und so liefen jeden Abend drei, vier von ihnen mit ihren Küken im Schlepp den Weg zur Finca hoch. Kamen wir spät mit dem Auto zurück und die kleine Karawane war gerade unterwegs, hieß es warten. Warten, bis auch das letzte Küken vorbeigedackelt war. Aber wir hatten ja sonst nichts Wichtiges vor.



Besuch aus Köln in der Finca
Eine Woche lang hatten wir Besuch von sehr guten Freunden aus Köln. Wir sehen uns viel zu selten, seit wir vor ein paar Jahren aus dem Rheinland nach Hamburg gezogen sind. Umso schöner, so eine lange Zeit gemeinsam zu verbringen. Zwischen Pool, Strand, gutem Essen und langen Gesprächen konnte ich richtig auftanken und zu Hause mit neuer Energie in die zweite Jahreshälfte starten.
Sonntagspost + Thema des Monats
Eine schöne Routine hat im Juni wieder Einzug in meine Sonntagspost für Pferdemenschen gefunden und ich hoffe, sie gefällt Dir genauso gut wie mir: Jeden Monat ziehe ich eine Karte aus meinem Lieblingskartenset mit Pferde-Archetypen von Linda Kohanov. Die Karte zeigt mir, auf welches Thema ich in diesem Monat meinen Fokus richten darf. 2025 habe ich das schon regelmäßig für meine Sonntagspost-Abonnentinnen gemacht. Jetzt habe ich es wieder aufgegriffen. Die erste Monatskarte im Juni zeigte das Thema Sprache des Atems.
Damit Du einen Eindruck bekommst, was Dich in der Sonntagspost erwartet, hier die vier Ausgaben aus dem Juni.
Wenn Du beim nächsten Mal dabei sein willst, trag Dich gern in den Verteiler der Sonntagspost ein. Wie das geht, steht weiter unten.
Das nehme ich mit
Manchmal ist es der beste Plan, keinen zu haben. Pausen sind keine verlorene Zeit. Pausen sind gelebte Selbstfürsorge.
Was ich im Juni gebloggt habe
Viel war es nicht. Der Urlaub hat seinen Teil dazu beigetragen. Aber zwei Artikel sind es doch geworden.
mein Aufruf zur Blogparade mit dem Thema Was ich von meinem Tier gelernt habe
Knotenhalfter, Sporen, Sperrriemen – pferdegerecht oder nicht? In dem Beitrag geht es um fünf Dinge, die Du in meinem Sattelschrank nicht mehr findest.
Ausblick auf den Juli 2026
Im Juli gibt es wieder mehr Action. Die Jahrestagung unseres Bundesverbands Tierkommunikation findet statt. Wir treffen uns ein ganzes Wochenende in Knüllwald – was für ein Name. Aber es ist genau die Mitte von Deutschland.
Im Juli erscheint außerdem mein Artikel zur Blogparade, in dem ich darüber schreibe, was ich von meiner Hündin Lotti gelernt habe.
Ob der Juli hält, was er verspricht, kannst Du im Monatsrückblick Juli 2026 nachlesen. Wie tankst Du eigentlich auf? Verreist Du gern oder bist Du im Urlaub lieber zu Hause? Und hast Du Angst vor Schlangen? Schreib mir gern in die Kommentare. Ich antworte bestimmt.







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