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Wenn die Schublade aufspringt – über den bewussten Umgang mit Pferden

Autorenbild: Katja Hammerschmidt
Katja Hammerschmidt
vor 21 Stunden
26 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Stunden

Mein Gespräch im Podcast Herdenweisheit – tierisch im Bewusstsein



Katja Hammerschmidt im Podcast Herdenweisheit über einen bewussten Umgang mit Pferden


Ich sitze mit vier anderen Frauen zusammen. Alle arbeiten mit Pferden und Pferdebesitzern. Und dann entsteht genau die Art von Gespräch, die ich am liebsten führe – offen, ehrlich, auf Augenhöhe. Kein Konkurrenzdenken, keine Lagerbildung, vielmehr ein Austausch darüber, wie ein bewusster Umgang mit Pferden gelingt und was wir wahrnehmen, wenn wir den Pferden wirklich zuhören.


Genau so ein Gespräch durfte ich im Podcast Herdenweisheit – tierisch im Bewusstsein führen. In der Trauma-Folge saß ich mit Melanie, Alexandra, Tanja und Maya zusammen. Wir haben darüber gesprochen, was Trauma bei Pferden eigentlich ist, warum kein Pferd einfach „funktionieren“ muss, wie sich Tierkommunikation in den letzten Jahren verändert hat und was die Botschaft des Feuerpferdes mit unseren Pferden zu tun hat.


Weil das Gespräch so viele schöne Impulse enthält, habe ich es für Dich zum Nachlesen aufbereitet. Ich habe es behutsam geglättet, damit es sich gut liest, aber so nah wie möglich am gesprochenen Wort belassen. Du hörst also weiterhin uns fünf, wie wir wirklich miteinander geredet haben. Falls Du Dir das Gespräch lieber anhören möchtest, ist hier der Link: Spotify – Herdenweisheit – Traumata verstehen.



Traumata verstehen – die Kernaussagen vorab

Über Trauma als gespeicherte Energie, die Botschaft des Feuerpferdes und einen neuen, bewussten Umgang mit unseren Pferden

Thema: Traumata verstehen


Veröffentlichung: 3. April 2026


Format: Podcast-Gespräch in der Trauma-Folge von Herdenweisheit – tierisch im Bewusstsein


Gesprächspartnerinnen: Melanie Siedentop (Pferdeosteopathie Siedentop), Alexandra Bohl (Reitkunst in Balance), Tanja van Heesch (Tanja van Heesch – ganzheitliche Kinesiologie Praxis), Maya Krusch und Katja Hammerschmidt


Link zum Interview: Herdenweisheit – tierisch im Bewusstsein – Traumata verstehen


Die Kerngedanken aus dem Gespräch

  • Trauma wird im Körper gespeichert.

  • Kein Pferd muss „funktionieren“.

  • Auffälliges Verhalten ist ein Hilferuf, kein Ungehorsam.

  • Die Menschen sind offener, als wir denken. Ehrlichkeit auf Seelenebene wird immer öfter dankbar angenommen.

  • Veränderungen beginnen bei uns. Nur über uns selbst können wir etwas bewegen, nie über das Außen.


Inhaltsverzeichnis




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Ein Netzwerk auf Augenhöhe – wie dieses Gespräch entstand



Melanie Siedentop

Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen zu einer neuen Herdenweisheit. Schön, dass ihr wieder mit dabei seid. Heute in unserer Trauma-Folge haben wir einen ganz besonderen Gast, und zwar die Katja Hammerschmidt. Katja, ich grüße dich.


Katja Hammerschmidt

Hallo ihr Vier! Ich grüße euch auch. Freue mich sehr dabei zu sein.


Melanie Siedentop

Die anderen sind Tanja van Heesch, Maya Krusch und Alexandra Bohl.


Tanja van Heesch Ich grüße euch.


Maya Krusch

Moin.


Alexandra Bohl

Hallo.


Melanie Siedentop

Liebe Katja, ich habe tatsächlich noch gar nicht so richtig viel mit dir gesprochen. Wir haben uns ganz kurz eben vor dem Podcast kennengelernt. Ich weiß, dass du Tierkommunikatorin bist und Traumatherapeutin für Pferd und Mensch. Ist das richtig?


Katja Hammerschmidt

Ja, das stimmt. Genau.


Melanie Siedentop

Magst du vielleicht nochmal in zwei, drei Sätzen kurz erzählen, wie du unseren Podcast kennengelernt hast und wie das überhaupt alles zustande gekommen ist?


Katja Hammerschmidt

Super gerne. Ich habe Tanja und Alex in unserem Pferde-Experten-Netzwerk kennengelernt, so nennen wir uns, glaube ich. Das ist eine ganz bunte Gruppe von Menschen, die mit Pferden arbeiten – sehr sensibel, sehr bewusst, und auch nicht immer die konventionellen Wege gehen.


Das Netzwerk hat Caroline Willer ins Leben gerufen. Sie bietet pferdegestützte Psychotherapie und Heldenreisen an.


Was sind Heldenreisen?

Die Heldenreise geht als Begriff auf den Mythenforscher Joseph Campbell zurück und beschreibt einen inneren Entwicklungsweg. Die Autorin Ulrike Dietmann hat ihn für die Arbeit mit Pferden adaptiert: In begleiteten Begegnungen mit dem Pferd geht es um Selbstwahrnehmung, innere Hindernisse und neue Handlungsmöglichkeiten. Das Format wird auch ohne Reiterfahrung angeboten.


Quelle: Wikipedia – Heldenreise・ulrikedietmann.de


Wir haben uns mehrmals online getroffen, super nett gesprochen jedes Mal. Irgendwann erzählte Tanja, dass ihr einen Podcast macht. Und dann habe ich gefragt: Habt ihr nicht Lust, mal mit mir zu quatschen, dass wir uns austauschen? Weil ich es so sehr liebe, zu netzwerken. Ich finde nichts schöner, als wenn man sich wirklich auf Augenhöhe austauscht und jedwedes Konkurrenzdenken in der Schublade lässt. Wir können so sehr davon profitieren – unsere Kunden, die Pferde. Es ist eigentlich nur positiv für alle.


Deswegen heißen wir tatsächlich auch Herdenweisheit, weil wir alles einbringen, was wir so an Wissen haben. Also innerhalb der Herde. Das, was Linda Kohanov ins Leben gerufen hat, die Herde bringt ja genau das mit sich, dass jeder etwas weiß, etwas kann, eine Gabe hat. Und deswegen finde ich das ganz großartig, wenn wir uns innerhalb der Herde unterstützen, füreinander da sind.


Und der eine oder andere blinde Fleck, den man selber nicht sieht, der macht irgendwie Sinn, wenn man sich da Hilfe holt. Unser Lieblingsthema.


Wer ist Linda Kohanov?

Linda Kohanov ist eine US-amerikanische Autorin und Pferdefachfrau. Sie gründete die Organisation, aus der Eponaquest wurde, und wurde vor allem durch ihr Buch The Tao of Equus (2001) bekannt. Ihr Ansatz versteht Pferde als eigenständige Gegenüber, an denen Menschen emotionale Wahrnehmung, Grenzen und nonverbale Kommunikation schulen. Quelle: eponaquest.com・Wikipedia: Linda Kohanov


Katja Hammerschmidt

Absolut. Ich habe auch bei meinen Kunden festgestellt: Manchmal braucht es einfach ein anderes Türchen, um an das Problem ranzukommen.


Tanja van Heesch

Ja, genau.


Katja Hammerschmidt

Keine unserer Methoden ist allheilbringend und keiner ist allwissend. Und manchmal brauchen die Pferde einfach nochmal einen anderen Impuls, um dann auf den Heilungsweg zu kommen.


Und das finde ich dann so toll – wenn man ein Netzwerk hat, wo man schauen kann, wen man noch hinzuzieht, wo man Unterstützung holen kann. Großartig.



Was Trauma wirklich ist – und die Sache mit der Schublade


Melanie Siedentop

Ich sag mal so: Diese Traumaarbeit hat ja so viele Facetten. Also ich merke das für mich einfach immer, dass ich es heute anders mache als gestern, und gestern anders als heute. Ich habe ein Tier, ich habe einen Menschen dazu und deren Geschichte. Und merke aber selber auch immer wieder, dass ich gar nicht so nach Schema F verfahre, sondern mich eigentlich immer da durchleiten lasse und gucke: Welche Impulse kommen da? Es geht gar nicht immer nach Schema F. Wie fühlst du dich damit? Wie machst du das?


Katja Hammerschmidt

Das gibt es bei mir tatsächlich auch überhaupt nicht, Schema F, das geht gar nicht. Es gibt zwei Methoden, mit denen ich immer arbeite: Das ist einmal die Tierkommunikation, weil ich immer mit einem Gespräch mit Pferd und Pferdebesitzern beginne. Das finde ich super wichtig, um erstmal das Pferd schildern zu lassen, wie es ihm geht und was es für eine Meinung hat, wie es die Dinge sieht.


Und um dann auf den nächsten Schritt vorzubereiten, wenn wir auf diese Ebene des Unterbewusstseins gehen mit dem Seelenlauf.


Das sind die zwei Methoden, die ich immer anwende. Aber es ist jedes Mal anders. Jedes Gespräch ist anders. Jeder Seelenlauf, also jede Übung zur Traumabearbeitung, ist anders. Ich wüsste nicht, wie ich das schematisch abarbeiten sollte.


Melanie Siedentop

Tanja, vielleicht magst du nochmal – du kannst das immer so schön – in Worte kleiden, finde ich: Wie würdest du Trauma eigentlich übersetzen? Vielleicht für die, die noch keine Berührung damit hatten. Die anderen natürlich auch, aber ich finde, du sagst das immer so schön.


Tanja van Heesch

Ich sag das immer so schön. Okay. Trauma beschreibt ein Erlebnis, das immer noch als Energie im System steckt, ob im menschlichen oder im Tierkörper. Diese Energie sitzt mit dieser Information immer noch in der Zelle. Mit der Energie, die damals diesen Schockmoment gesetzt hat. Das ist zumindest meine Übersetzung dafür. Unsere Zellen speichern alles, inklusive – das kann Alex gleich nochmal beschreiben – Muskeln und Faszien, kann ich mir sogar vorstellen, dass man das Trauma manchmal spürt, weil die Stelle vielleicht entsprechend verhärtet ist oder sowas in der Art. Das müsstet ihr sagen. Auf jeden Fall ist das zumindest meine Wahrnehmung für Trauma. Und daraus entwickelt sich für jedes Individuum etwas Eigenes.


Wenn das Trauma noch im System integriert ist, dann gibt es irgendeine Reaktion darauf, bei den Pferden ganz unterschiedlich. Stellenweise frieren sie ein, „Frozen“ nennt sich das. Oder sie fliehen. Und diese Dissoziation, die da stattfindet, die gibt es bei uns Menschen ja ebenfalls. Wir haben von der Natur so eine Art – ich kann es jetzt nicht wissenschaftlich beschreiben – aber, wir sind in der Lage, zu dissoziieren, also außerhalb unseres Systems weiterzumachen, weg von diesem Trauma, uns schmerzfrei zu bewegen, weil wir es sozusagen ausblenden können.


Melanie Siedentop

In die Schublade packen.


Tanja van Heesch

Und in die Schublade packen, in den einzelnen Raum. Schublade, ja. Christiane Hansmann sagt dazu „Abtrennungsräume“, in denen wir das tatsächlich einsperren. Das heißt natürlich nicht, dass diese Energie weg ist. Sie ist noch da im System und sie ist auch nicht ganz förderlich für das gesamte System. Sie ist auf jeden Fall noch da.


Wer ist Christiane Hansmann?

Christiane Hansmann arbeitet als Medium und Autorin im Bereich spiritueller Bewusstseinsarbeit. Bekannt ist ihr Buch Ohne Worte, in dem sie medial empfangene Inhalte weitergibt. Der im Gespräch genannte Begriff „Abtrennungsräume" stammt aus diesem spirituellen Zusammenhang.


Quelle: christiane-hansmann.com


Katja Hammerschmidt

Ja, es ist spannend. Genau dieses Schubladenbeispiel bringe ich auch gerne in meinen Vorträgen. Pferde haben ja etwas Schreckliches erlebt. Sie haben in dem Moment Todesangst gehabt, als dieses Trauma entstanden ist, und konnten diese Situation nicht alleine bewältigen.


Und dann wird es irgendwo ganz tief im Körper versteckt. Ich vergleiche das immer damit, dass ich zu Hause etwas habe, was ich eigentlich total fürchterlich finde und gar nicht anschauen mag. Ich kann mich aber auch nicht davon trennen.


Und dann stopfe ich das irgendwo in die letzte Schublade im Schrank, um es ja nicht mehr sehen zu müssen. Aber es bleibt natürlich immer in der Schublade. Und wenn ich immer wieder was in die Schublade reinstopfe, weil immer mal wieder Erlebnisse passieren, die die Pferde nicht verarbeiten können und die Spuren im Körper hinterlassen, dann wird die Schublade immer voller.


Und dann, wenn sie übervoll ist, hat sie die blöde Angewohnheit, in Momenten aufzuspringen, in denen wir es gar nicht wollen. Das sind dann diese Momente, in denen das Pferd auf einmal explodiert oder total einfriert oder anfängt, aggressiv zu werden. Und wir Menschen denken: Aber es war doch eigentlich gar nichts. Weil wir gar nicht erkennen, warum das Pferd so reagiert. Aber irgendeinen Impuls hat dieser angespannte Körper bekommen, so dass er wieder denkt: Oh, ich bin wieder in so einer gefährlichen Situation. Ich muss jetzt reagieren.


Und was wir mit der Traumaarbeit machen, ist letztendlich: Wir räumen die Schublade auf. Wir schaffen wieder Platz für Neues und sorgen dafür, dass sie nicht mehr ständig aufspringt und uns stört.



Ahnenthemen und wie offen die Menschen wirklich sind


Alexandra Bohl

Ja, ich würde den Bogen sogar noch ein bisschen weiterspannen, also nicht nur sagen, dass es sich um das konkrete Tier handelt, mit dem ich vielleicht arbeite, sondern oft sind das ja wirklich Ahnen-Themen. Traumata, die vielleicht schon vor vielen Generationen, in anderen Verkörperungen passiert sind und nicht aufgelöst wurden. Und praktisch im jetzigen Dasein besteht die Chance, diese Traumata aufzulösen. Das sind so die Informationen, die ich meistens bekomme, wenn ich Faszienbehandlungen mache und dann versuche ich, das aufzulösen.


Tanja van Heesch

Beim Pferd, oder?


Alexandra Bohl

Beim Pferd, genau.


Melanie Siedentop

Und würdest du sagen, dass, wenn du dann die Faszien behandelst, oftmals an den gleichen Stellen Traumata sitzen?


Alexandra Bohl

Nee, tatsächlich nicht unbedingt. Es sind Stellen, an denen die Information für mich fließt, aber es ist nicht unbedingt eine Stelle, wo zum Beispiel das Kopfeisen gedrückt hat.


Wenn es Ahnen-Themen sind, dann sind das Körperregionen, die damals, in dieser anderen Verkörperung, verletzt wurden. Ich denke da an ein ganz konkretes Beispiel von einem Berber, den ich behandelt habe und der mir dann Bilder von einer Schlacht geschickt hat, wo er in einer früheren Verkörperung auf dem Schlachtfeld ganz böse verletzt wurde. Und das war an der Stelle, die ich gerade behandelt hatte, die ihm aber in seinem jetzigen Leben überhaupt keine Probleme bereitet.


Melanie Siedentop

Und konntest du dann dieses Bild für ihn irgendwie nochmal auflösen, diese Erinnerung?


Alexandra Bohl

Ja, auf jeden Fall. Ich habe dann mit ihm daran gearbeitet. Ich habe es auch der Besitzerin gesagt – das ist manchmal ein bisschen schwierig. Sie hat natürlich nicht mit sowas gerechnet. Aber ich erlebe da sehr viel Offenheit von den Besitzern, dass sie nicht sagen: Was erzählst du denn jetzt hier für ein Humbug?


Melanie Siedentop

Ich sage das tatsächlich im Vorfeld auch. Wenn ich solche Informationen bekomme und mit den Besitzern spreche, sage ich: Ich bin jetzt ganz offen, okay?


Alexandra Bohl

Ja, ja, genau.


Melanie Siedentop

Ich spreche jetzt ganz aus mir heraus. Und dann sage ich das auch einfach. Das hat ein bisschen Mut gekostet über die Jahre. Aber für mich fühlt es sich mittlerweile ganz normal an. Und ich finde es für mich ganz persönlich einfach schön, dass ich dazu stehe. Dass ich keine Angst mehr davor habe, irgendwie als verrückte Alte abgestempelt zu werden. Das ist Teil meiner Arbeit und ich kann ja nicht helfen, wenn ich mich nicht klar äußern kann. Die Menschen, die einen rufen, sind einfach auch ein Stück weit offener, als man es manchmal vielleicht glaubt.


Andererseits merkt man ja auch, wen man vor sich hat. Man hat ein Gespür dafür, welche Energie derjenige hat. Da gucke ich immer ein bisschen. Erzähle ich noch ein bisschen durch die Blume oder bin ich ganz klar? Was kann er oder sie gerade verkraften?


Alexandra Bohl

Ja, ich glaube, wir dürfen die Besitzer und Besitzerinnen auch nicht unterschätzen. Klar, sie können auf den ersten Blick so wirken, dass man denkt: Oh, kann ich damit jetzt tatsächlich kommen?


Aber meine Erfahrung ist, dass da sehr viel Offenheit und vor allen Dingen sehr viel Bewusstheit besteht. Im Nachhinein habe ich dann auch schon öfter gedacht: Ups, da habe ich die Person falsch eingeschätzt, zu ihren Ungunsten, weil sie tatsächlich viel, viel weiter in ihrer Bewusstheit war, als ich gedacht hatte.


Und das finde ich dann super schön, dass ich auch lernen darf, viel offener und – wie du sagst – mutiger zu sein.


Tanja van Heesch

Das erlebe ich auch. Dadurch, dass das mittlerweile meine Haltung geworden ist, gibt es für mich gar nichts anderes mehr. Ich belüge mich da nicht mehr selber und rede dementsprechend auch so.


Da ist gar nichts mehr hinter von wegen: Oh Gott, was denken die jetzt? Sondern es kommt so klar aus mir heraus, wie es hier gerade wahrgenommen und gespürt wird. Ich habe im kinesiologischen Bereich mit Klienten zu tun, die das Wort „austherapiert“ gehört haben und dementsprechend sagen: Jetzt ist mir egal, was kommt, ich nehme das, was hilft. Es ist nicht nur so nach dem Motto „wer heilt, hat recht“, sondern die kriegen ja auch ein Gespür dafür.


Und auch wenn immer mehr Menschen dabei sind, die nach außen hin nicht so wirken, freuen sie sich doch alle, wenn wir anfangen, so ehrlich zu kommunizieren. Wenn sie endlich eine Tür durchschreiten dürfen, frei nach dem Motto: Das haben wir schon immer irgendwie gespürt, gemerkt, aber endlich können wir auf einem ganz anderen Level reden und werden auch ganz anders wahrgenommen und gehört. Passend zu dem Lied von Ute Ulrich „Wir werden immer mehr“. Und das merken wir in der Vernetzung in allen Bereichen. Das ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Die neue Medizin ist die Medizin der Schwingung und der Frequenzen. Und da gehört Wahrnehmung hinein.


Ich kann gar nicht mehr zurück, sagen wir es mal so.


Katja Hammerschmidt

Nein. Aber es ist tatsächlich auch so, zumindest bei mir: Ich habe inzwischen Kunden aus allen Bereichen der Pferdewelt. Es sind nicht nur die Pferde im Offenstall oder die alternativen Reiter, sondern ich habe genauso viele Sportreiter als Kunden und Kundinnen. Letztens hatte ich das Abenteuer, mit einem Traber von der Rennbahn zu sprechen. Und diese Menschen sind genauso offen für diese spirituellen und energetischen Heilmethoden, wie Freizeitreiter oder Menschen, die alternativ schon unterwegs sind.


Melanie Siedentop

Das finde ich super spannend. Da kommt uns natürlich auch das Internet ein bisschen zugute, denn der Algorithmus zeigt dir immer wieder solche Sachen. Wenn du einmal damit anfängst, auf Instagram oder irgendwo, dann wird dir das auch immer angeboten.


Und wenn man eine Affinität dazu hat, dann guckst du es dir an. Es kommt mittlerweile zwangsweise. Ich habe aber auch Menschen, die sich so etwas überhaupt nicht angucken. Die halten das alles für Humbug. Da ist so eine Herzmauer. Da sind junge Frauen, Mitte 20, schon voll mit Rheuma und haben was weiß ich nicht alles. Und deren Energie ist so dicht und so fest. Dann denkst du: Meine Herren. Das ist echt krass. Das gibt es auch.


Und dann denke ich mir: Ich bewerte das überhaupt nicht mehr. Auch die haben sich das in gewisser Weise ausgesucht. Sie könnten sich ja auch verändern, wenn sie es möchten. Oder vielleicht mal die Frage stellen: Was bringt mir das? Was bringt mir meine Krankheit? Was bringt mir mein Rheuma, mein Tinnitus, meine Arthrose, meine Depression?


Das sind ja auch alles Ausläufer von Traumata. Es ist ein breiter Flusslauf mit vielen kleinen Armen, die abzweigen und irgendwie ins Nichts versickern.



Tierkommunikation heute und die Arbeit mit Kindern


Tanja van Heesch

Ich glaube auch, jeder von uns hat eine Eigenständigkeit für sich daraus gemacht. Jeder hat sich seinen eigenen Koffer zusammengestellt mit den Dingen, die für jeden Einzelnen stimmig sind. Für mich war damals klar: Wenn Menschen, die sich in irgendeiner Form einem Pferd zuwenden und es kennenlernen möchten, ihr Herz ein bisschen mehr fühlen möchten, und dann in der tiergestützten Therapie eine Erkenntnis haben, dann stellt sich für mich die Frage: Was macht derjenige jetzt mit diesem Erlebnis? Der weiß jetzt, wovor er Angst hat und warum diese Angst da ist. Nur, wie geht es weiter?


Ich habe dann meine Tools mit hineingenommen und es für mich den Zauber der Begegnung genannt. Weil derjenige tatsächlich in den Zauber der Begegnung mit sich selber kommt, sich selbst auf eine ganz andere Art und Weise wahrnimmt. Und wir zusätzlich die Tools nehmen können, die ich an der Hand habe, um das – ob es ein Trauma ist oder eine Thematik, die Beschwerden bereitet – in die Transformation und in den Wandel zu bringen. Für mich war es ein Gefühl von: Jetzt ist es rund.


Das sind die Dinge, die jeder von uns in irgendeiner Form für sich bereithält. Ich komme gerade aus einer Woche, die ich mit Maya zusammen erleben durfte, die wir als Ferienprogramm angeboten haben. Möchtest du das erzählen, Maya?


Wir nennen es Weidegeflüster und die Schule, mit der wir zusammenarbeiten, bietet es an, weil sie eigene Pferde haben.


Wir dürfen tatsächlich mit Kindern schon in diese Achtsamkeit gehen, so dass sie einen ganz anderen Blickwinkel für Pferde und für sich bekommen. Ein ganz anderes Gespür als nur das Sportgerät Pferd rauszuholen, es zu benutzen, zu satteln, zu putzen und wieder in den Stall zu stellen.


Und das ist ein Riesengeschenk. Das ist großartig, weil es bei den Kleinen schon anfängt und ein anderes Bewusstsein wachrüttelt. Es war ein Mädchen dabei, das selber Pferdeerfahrungen hat oder sogar ein Einstellpferd, das habe ich nicht so ganz rausgefunden. Auf jeden Fall hatte sie ein ganz tolles Erlebnis für sich, als wir Freiarbeit mit den Pferden gemacht haben. Sie konnte eine ganz andere Verbindung zu dem Pferd aufnehmen, als es zu halftern und mit dem Führstrick irgendwohin zu gehen. Diese unsichtbaren Fäden sind einfach eine Form von Zauber. Maya, du hast mit ihr gearbeitet. Ich weiß nicht genau, was sie gesagt hat, aber sie war sehr fasziniert, oder? Willst du davon erzählen?


Maya Krusch

Ich weiß gerade gar nicht so richtig, an welcher Stelle der Woche du bist, weil ich auch finde, dass einfach jeder Tag eine neue Begegnung ist. Und was ich im letzten halben Jahr für mich aus dieser Arbeit mitgenommen habe, ist mit einer Ahnungslosigkeit und gleichzeitig Offenheit in jede neue AG-Stunde oder in jedes Ferienprojekt zu starten und mit den Kindern zusammen nochmal neu zu lernen.


Und ich fand das vorhin auch sehr spannend, was Katja gesagt hat: dass der Kreis, in dem du arbeitest, aus Menschen besteht, denen man das vielleicht öfter zuschreibt, dass sie nach alternativen Wegen suchen, und gleichzeitig aber auch Menschen dazukommen, die auf ganz anderen Wegen unterwegs sind oder im Sportbereich, wo man das Interesse dafür vielleicht erstmals gar nicht vermuten würde. Was mir dabei kam und was ich spannend fand, ist, dass wir das manchmal den Menschen nicht anerkennen oder auch zutrauen wollen, dass da auch Interesse ist, und dass dadurch immer so eine Spaltung in der Pferdewelt hervorgebracht wird.


Ja, und das empfinde ich in der Arbeit mit den Kindern spannend oder für mich selber als Lernfeld: immer wieder ohne Bewertungen, ohne Vorurteile oder ohne Meinungen hineinzugehen und jedes Kind in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen und auch jedes Pferd in seine Einzigartigkeit.


Wir dürfen bei dem Projekt mit zwei Pferden zusammenarbeiten, die total unterschiedlich in ihrem Wesen sind. Wir haben eine Stute dabei, die sehr viel in Kontakt mit den Kindern geht und mehr Bereitschaft zeigt, mit ihnen gezielt zu arbeiten. Und wir haben eine Stute dabei, die sehr ehrlich und ohne Maske widerspiegelt, was gerade da ist und das manchmal auch sehr zügig. Hier müssen wir aufpassen, dass keiner in Gefahr gerät. Einfach jedes Wesen so wahrzunehmen, wie es uns begegnet, ich glaube, das ist wichtig in der Arbeit und vielleicht auch gerade in der Traumaarbeit. Das nicht zu verallgemeinern, sondern individuell zu bleiben.


Tanja van Heesch

Jeder ist ja individuell, genau. Und diese Stute, von der Maya gerade sprach, die hat uns die Botschaft übermittelt, dass sie Wert auf die Kommunikation legt. Pferdesprache sichtbar machen. Das war der Begriff. Weil sie eben anzeigt, ob sie möchte oder nicht und ob sie jetzt Lust dazu hat. Sie nimmt so ein bisschen die Illusion, es sei ein Kuscheltier, zu dem wir alle hinstürmen und es mit den Händen anfassen könnten. Sie sagt: Nein, ich möchte gefragt werden. Und macht das bitte geklärt und nicht unkonzentriert oder nicht bewusst dabei.


Das ist jedes Mal auf eine gewisse Art und Weise anstrengend, weil man auf Sendung sein muss. Wir haben ja die Verantwortung für die kleinen Menschen. Und dann wiederum aber auch – wow, was da so alles möglich ist.


Katja Hammerschmidt

Und habt ihr das auch so wahrgenommen, dass die Kinder noch viel einfühlsamer sind, also viel eher merken, wenn die Pferde ein Nein signalisieren und das auch viel besser akzeptieren können, weil sie mit weniger Erwartung an die Pferde herangehen?


Tanja van Heesch

Jein. Das sind Grundschulkinder, über die wir gerade sprechen – Klassen eins bis vier. Da ist es ähnlich wie eben. Bei dem einen hätte ich gar nicht gedacht, dass es das macht und dann kommt doch das ein oder andere durch, wo ich im ersten Moment vielleicht anders gedacht hätte. Und dann aber auch schon für mich als Erwachsener sichtbar und spürbar: Wow, ihr seid schon ganz schön im Entsprechen-Wollen-Muster drin. Uns ist ganz wichtig, dass da kein Müssen ist. Es gibt hier keine richtige oder falsche Antwort. Hier wird auch nichts bewertet, sondern bleibt wirklich bei euch und im Gefühl.


Es ist immer schön, am Anfang der Woche mitzuerleben, wie sich die Gruppe gerade findet. Die kennen sich zwar alle, nur in dieser Konstellation nicht unbedingt oder sie würden diese Zusammensetzung vielleicht freiwillig nicht wählen. Und dann wachsen sie zu einem Herdenverband zusammen und stellen fest: Wow, ich habe ja doch ganz tolle Fähigkeiten. Oder: Ich bin gar nicht so ängstlich, wie ich dachte. Bei einem Kind berührte mich das total, weil ich dachte: Guck mal, Größe misst sich eben nicht in Zentimetern. Dieses Kind war nicht so groß wie die anderen, und wenn es mit dem Pferd zusammen war, ging mir das Herz auf. Da muss nicht dauernd die Konzentration fixiert sein, sondern zack, angebunden, anwesend und da. Und das Pferd reagiert entsprechend. Dieses Kind spricht nicht unbedingt viel. Es ist dann im Herzen und hat eine Verbindung. Es war eine sehr berührende, von Dankbarkeit geprägte Woche.


Melanie Siedentop

Ich möchte nochmal kurz auf die Tierkommunikation zurückkommen. Wenn ich aufgreife, was du jetzt gerade gesagt hast, würde ich gerne wissen, wie ihr – Katja und Alexandra – die Qualität der Tierkommunikation über die letzten Jahre empfindet. Ich habe eben darüber nachgedacht, dass auch sie sich verändert hat.


Früher hat sich das alles ein bisschen mehr angehört im Sinne von: Wie geht es meinem Pferd? Braucht er irgendwas? Ist er hier glücklich? Das waren immer die essentiellen Fragen. Aber es hat sich verändert. Ich habe das Gefühl, es geht immer viel tiefer, weil auch die Pferde, respektive Hund oder Katze, sich verändert haben.


Diese Energie hat sich verändert. Es geht viel tiefer und es geht viel mehr um die seelischen Aspekte, auch beim Besitzer des Pferdes. Wisst ihr, was ich meine?


Katja Hammerschmidt

Ja, ich weiß ganz genau, was du meinst.


Melanie Siedentop Es ist feiner und viel höher schwingend geworden. Das wollte ich, glaube ich, letztendlich mit meinem ganzen Quatsch hier eben ausdrücken.


Tanja van Heesch

Ich glaube, weil die Leute sich auch mehr trauen, wenn es ums Tier geht oder um die Kinder. Über die Kinder findet man ja auch ganz oft in die Homöopathie hinein. Und über das Tier ist das genauso.


Beim Tier darf es spooky sein. Da gehen wir andere Wege, die wir für uns selbst vielleicht noch nicht gehen würden. Aber dem Tier wollen wir es gut gehen lassen, also da gestatten wir das. Die Qualität hat sich auf jeden Fall verändert. Alex, merkst du das auch?


Alexandra Bohl

Ich glaube, Katja wollte gerade was sagen.


Tanja van Heesch

Alles gut, Entschuldigung.


Katja Hammerschmidt

Alles gut. Ich merk das auf jeden Fall auch. Und es ist tatsächlich oft so: Wenn die Kunden mit genau solchen Fragen kommen – Bist du glücklich? Wie fühlst du dich im Stall? Möchtest du eine Decke haben oder nicht? – dann gehen die Pferde schon von sich aus auf eine ganz andere Schiene. Sie antworten einfach gar nicht auf die Frage, sondern erzählen das, was ihnen auf der Seele liegt. Nämlich warum sie bei ihren Menschen sind, welche gemeinsame Lernaufgabe sie zu bewältigen haben. Es sind also die Pferde, die viel, viel tiefer gehen möchten in der Kommunikation mit ihren Menschen.



Die Botschaft des Feuerpferdes für einen bewussten Umgang mit den Pferden


Melanie Siedentop

Schön finde ich, man merkt die Entwicklung vom Kollektiv. Einerseits bin ich manchmal so zwischen den Welten. In einer Bubble von Kommunikation, Bewusstwerdung, Entwicklung, Selbstreflexion, Aufarbeitung etc. Und andererseits bin ich in der Bubble von diesem Dichten: Das haben wir schon immer so gemacht und ich möchte halt ein Pferd, das funktioniert, das mir zu Diensten ist und ein Befehlsempfänger.


Tanja van Heesch

Funktionieren.


Melanie Siedentop

Funktionieren, genau. Das finde ich manchmal ein bisschen schwierig – diese Schere. Ich kriege es immer besser hin. Und dennoch wünsche ich mir – nicht umsonst bin ich da, wo ich bin – ein bisschen mehr Licht, ein bisschen mehr Bewusstheit. Ich werde zwischendurch mit meinen Ansichten auch für eine Außerirdische gehalten. Aber das ist völlig in Ordnung.


Alexandra Bohl

Ja, meine Erfahrung ist, dass das Universum oft liefert, wenn man in so einem Dilemma oder so einer Unsicherheit steckt. Ich bin gerade am Reflektieren. Wir drei haben ja schon mal eine Podcast-Serie rausgegeben, das Barometer der Pferdeseele, und haben da auch über das Thema Trauma gesprochen. Das ist jetzt schon eine gute Weile her. Und ich kann mich noch erinnern... Nach dem Erscheinen dieser Folge haben mich eine Freundin und deren erwachsene Tochter zur Seite genommen und total zur Sau gemacht.


Das war für mich damals ein traumatisches Erlebnis. Sie haben uns allen – mir natürlich, aber auch den drei anderen, die mitgewirkt haben – die Kompetenz abgesprochen. Weil wir alle keine studierten Psychologinnen sind, würde es uns nicht zustehen, über so ein heißes Eisen zu sprechen. Nach dem Motto „Wir können euch helfen“. Das haben sie in einer sehr starken Deutlichkeit, sehr vehement zu zweit mir gegenüber geäußert.


Ich war, muss ich ganz ehrlich sagen, von der Situation echt überrollt und überfordert. Wir haben das inzwischen aufgelöst. Aber ich bin da ziemlich plattgewalzt aus diesem Gespräch rausgekommen. Und natürlich haben die damit auch voll meine Themen getriggert. Bin ich kompetent genug? Selbstzweifel. Kann ich das denn überhaupt? Also Themen, die ich durchaus immer wieder bei mir erkenne.


Und dann kam das Universum. Weil ich zwei, drei Tage später zu einer Kundin zum Unterrichten gefahren bin. Diese Kundin ist bezeichnenderweise Psychologin, die mit der Bundeswehr zusammenarbeitet und ein Projekt mit traumatisierten Soldaten ins Leben gerufen hat.


Und dieser Kundin stand ich dann gegenüber beim Reitunterricht und sie sprach mich an: Ah, ihr habt ja diese Trauma-Folge gebracht. Und ich dachte schon, ach du Scheiße, jetzt kommt die nächste, die auch die Lizenz zum Töten hat und die mich jetzt niederwalzt. Ich war voll in meinem „Ich bin nur noch ein Mickerchen“-Ding.


Und dann sprach sie mich freudestrahlend an, wie toll sie doch diese Folge fand und wie inspirierend, und dass es ihr nochmal ganz andere Impulse gegeben hat. Ich habe gedacht, das gibt es jetzt alles gerade gar nicht. Das kann doch nicht wahr sein.


Ich war dem Universum so dankbar, dass es gleich geliefert und gesagt hat: Bleib einfach bei dir und vertrau dir. Und dass die zwei anderen Frauen so heftig reagiert haben – die haben halt ihr eigenes Thema mit Trauma. Ich habe es halt abgekriegt und musste wirklich aufpassen, dass ich es nicht für mich internalisiere. Da hat mich dann die andere wieder rausgeholt.


Tanja van Heesch

Großartige Geschichte.


Melanie Siedentop

Ja, total. Was wolltest du noch sagen, Katja?


Katja Hammerschmidt

Ach so, ich wollte eigentlich eine kurze Geschichte erzählen von einer meiner Kundinnen. Sie hatte einen PRE-Wallach, der ganz viele eigene Themen in diese Beziehung mitgebracht hat. Er kommt aus Spanien und wurde dort ausgebildet – ich glaube auch in der Arena. Das Pferd war voller Trauma. Am Anfang konnte er nicht aufgehalftert werden. Er ist durch die Litze gegangen.


Und dann saßen wir da und sprachen und immer wieder kam dieser Spruch: Ja, aber es muss ihn ja jemand zum Paddock bringen und wieder in die Box führen können. Das muss er verstehen. Da muss er einfach funktionieren.


Und ich hätte wirklich ein Band aufnehmen können, um ihr zu erklären, dass ein Pferd mit so tief sitzendem Trauma nicht funktionieren kann. Dass es immer wieder Situationen gibt, in denen er einfach explodiert, weil er nur noch reagiert. Er ist ja nicht böswillig, sondern ist dann wie im Film, auf Autopilot.


Aber das Schöne war – ich arbeite mit der Kundin jetzt schon über ein Jahr zusammen, man konnte wirklich merken, wie sich diese Erkenntnis langsam bei ihr festigte. Dass es eben nicht darum geht, dass dieses Pferd funktioniert. Und dass ich auch mit einer Tierkommunikation nicht dem Pferd sagen kann: Wir sprechen jetzt miteinander und ich sage dir, in dem und dem Fall musst du so reagieren und nicht anders. Ich habe sie sehr dafür gefeiert, dass sie davon loslassen konnte.


Alexandra Bohl

Das ist – ich nenne es jetzt mal so ein bisschen plump – auch ein gesellschaftliches Trauma, dass wir von klein auf darauf programmiert werden, funktionieren zu müssen. Das spiegelt sich dann in den diversesten Bereichen wider, zum Beispiel in der Pferdehaltung. Oder was ihr –  Tanja und Maya – erzählt, wenn ihr mit den Kindern auf völlig unkonventioneller Ebene zusammenwirkt. Auch da beobachte ich immer mehr Bewusstheit, sei es von den Eltern oder weil die Kinder einfach so anders sind. Man merkt, dass dieses alten Schema F nicht mehr funktioniert. Die passen nicht in dieses althergebrachte Schulsystem und die brauchen andere Angebote, müssen anders abgeholt werden. Da beobachte ich schon viel Veränderung, aber da ist natürlich auch noch viel Luft nach oben, überhaupt keine Frage.


Aber wenn ich an meine eigene Kindheit und Schulzeit denke und wie so meine Eltern mit Schulthemen umgegangen sind, dann nehme ich heutzutage sehr viel mehr Licht und Offenheit wahr.


Tanja van Heesch

Das stimmt. Als wir zur Schule gegangen sind, war das so ähnlich wie Katja gerade beschrieben hat: Du musstest funktionieren, wenn du zur Schule gehst und es so machen, wie die das da gerne hätten. Das stimmt.


Aber da jetzt immer mehr Kristallkinder auf die Welt kommen – Kinder, die gar nicht anders können, die einfach sind, die sich leben und die so klar sind und das Wissen mitbringen. Die kommen gar nicht in diesen Abtrennungsteil.


Was sind Kristallkinder?

„Kristallkinder" ist ein Begriff aus der spirituellen Literatur, geprägt unter anderem von der Autorin Doreen Virtue (The Crystal Children, 2003). Gemeint sind Kinder, denen besondere Feinfühligkeit und Intuition zugeschrieben werden. Es ist eine spirituelle Deutung, keine wissenschaftlich anerkannte Kategorie.


Quelle: Wikipedia: Indigo children


Alexandra Bohl

ich habe mich vor kurzem mit drei Freundinnen unterhalten – wir machen zusammen einen Heilkreis. Da ging es genau um diese Themen. Da habe ich gesagt: Ich erlebe das auch bei den Pferdekindern. Auch da merke ich, dass ganz viele junge Pferde eben nicht nach dem bislang gut funktionierenden Schema F – egal nach welcher Methode – ausgebildet werden können. Sie sind anders und wollen anders abgeholt werden. Das heißt nicht, dass sie besser oder schlechter sind, aber sie brauchen eine andere Herangehensweise.


Das hat mich total an das erinnert, was die eine von ihrem Sohn oder die andere von ihrer Tochter erzählt hat, wie sie das tagtäglich erleben. Ich finde es mega spannend, dass sich das nicht nur bei den Menschenkindern, sondern auch bei den Tierkindern widerspiegelt.


Katja, kannst du dazu was sagen? Hast du das auch schon so wahrgenommen?


Katja Hammerschmidt

Ich suche gerade etwas, warte mal.


Ja. Anfang Februar war doch dieser Jahreswechsel, an dem das Jahr des Feuerpferdes anfing. Social Media war voll davon, was dieses Feuerpferd jetzt alles mit uns macht. Du hattest das Gefühl, du müsstest das ganze Jahr eigentlich nur rennen, um nicht von dieser Energie überrollt zu werden. Dass es um Tempo geht und Rasanz.


Und da habe ich gedacht: Okay, jetzt mag ich aber mal selber reinhören, was dieses Feuerpferd uns zu sagen hat. Ich habe mich dann mit der Energie des Feuerpferds verbunden und ganz wunderbare Antworten gefunden.


Zum Beispiel, dass es gar nicht um das Tempo geht, sondern vielmehr um das authentische Selbst, dass man seine Wahrheit lebt, dass man die Masken fallen lässt, dass man anfängt zu netzwerken, nicht mehr alleine durchs Leben rennt. Und das Feuerpferd hatte mir auch etwas dazu gesagt, was diese Energie mit unseren Pferden macht. Das fand ich gerade so passend. Darf ich euch das mal vorlesen?


Und zwar hat das Feuerpferd gesagt:


„Eure Pferde werden mehr denn je spüren, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Dass sie so, wie sie jetzt leben, ihr eigenes Selbst verleugnen. Sie sind nicht geboren, um in Gefangenschaft zu leben und haben dies getan, freiwillig, um die Menschen bei ihren Lebensaufgaben zu unterstützen. Aber die Pferde werden jetzt auch eine Gegenleistung einfordern. Achtung, Respekt, Mitspracherecht, Autonomie. Alte Muster werden zerbrechen, neue Muster werden geboren. Alte Konventionen müssen losgelassen werden, der Umgang mit den Pferden wird neu gedacht. Dann werdet ihr auch mit euren Pferden eine neue, fruchtbare Ära erleben, auf einer neuen Bewusstseinsstufe, die euch und euren Pferden zahlreiche spannende Erkenntnisse schenkt. Sei du selbst, auch bei deinem Pferd, sei authentisch. Nur so wird es funktionieren, nur so wird die verbrannte Erde fruchtbar aufblühen.“ – Botschaft des Feuerpferdes

Alexandra Bohl

Ja, das ist super schön und das ist eins zu eins so, wie ich es auch erfahre. Genau so erlebe ich es bei unseren beiden Jungpferden, dass ich mich – ich sage jetzt mal ganz platt, ich halte mich ja schon für recht bewusst – da wirklich nochmal total zur Decke strecken muss und diesem Pferd mit einer ganz anderen Bewusstheit begegnen darf. Ich kann ja nur von meinem eigenen Pferd reden, das andere gehört meiner Partnerin. Es vielmehr in diesen Ausbildungsprozess zu integrieren und auch wirklich zu hören, was es sagt, wie schnell, wie langsam, wie intensiv es sich das wünscht. Ich finde es total schön, ich liebe es, weil es auch für mich so viel Druck herausnimmt.


Ich denke, das kennt jeder, wenn es um Pferdeausbildung geht. Dass man dann auch denkt, oh, das Pferd ist jetzt schon so und so alt und kann das und das noch nicht. Und dann ist ja auch wieder der Druck von außen, ja wie, warum klappt das noch nicht?


Und wenn du jetzt einfach in diese Gelassenheit gehen darfst und sagen darfst, ja, es wird schon zur passenden Zeit dann soweit sein, aber wir müssen nicht nach Schema F handeln.



Die Veränderung beginnt in uns


Melanie Siedentop

Ich habe einen Lieblingsspruch, den ich immer weitergebe: „Die Anatomie und die Psyche des Pferdes geben den Ausbildungsweg vor.“ Den kannst du immer benutzen. Und ich denke, dass die Pferde uns zeigen, dass dieser Weg nicht mehr so weitergeht.


Wie zeigen sie uns das? Sie zeigen es uns immer mehr durch Krankheiten, durch Verhaltensauffälligkeiten oder dadurch, dass sie nicht geritten werden können, weil sie permanent lahm sind, weil sie Magengeschwüre haben, weil sie nicht funktionieren, weil sie durchs Raster fallen. Das, was der Mensch möchte, um sein eigenes Ego zu befriedigen, wird nicht mehr geliefert.


Ich glaube, das ist so ein bisschen der Weg, der aufzeigt, dass es so nicht funktioniert. Durch diese Krankheit der Pferde – in Gänsefüßchen – wird der Mensch dazu gebracht, einen anderen Weg zu finden. Entweder ist kein Geld mehr da, um das alles zu bezahlen, oder man findet einen anderen Ansatz, wenn man nicht permanent den Tierarzt da haben möchte.


Und dann kommt meistens der Weg über Tierkommunikation und die Frage, was können wir noch machen? So fängt dieser Weg an. Leider ist es oft immer noch so, dass der Leidensdruck so hoch sein muss, bevor man tatsächlich etwas verändert.


Alexandra Bohl

Ja, einerseits. Aber wie ich es wahrnehme, hat sich inzwischen auch der Bewusstseinsgrad verändert und viele sind dadurch wirklich offener, nicht mehr diese alten ausgelatschten Ausbildungswege weiterzugehen. Sondern sie sagen: Da darf Neues kommen. Das ist jetzt natürlich nicht die große Mehrheit, aber ich erlebe es und das finde ich wunderschön.


Melanie Siedentop

Genau. Man erlebt es im Kleinen, dann freut man sich. Darauf fokussiere ich mich gerade.


Wir wollen ja unseren Fokus auf das Potenzial legen und nicht auf das, was gerade alles mies läuft. Die, die ich abholen kann, hole ich ab. Und die anderen dürfen ihren Weg erstmal so weitergehen. Ich missioniere ja nicht.


Alexandra Bohl

Und diese Erkenntnis, dass hinter Krankheiten Botschaften stehen, war ja letztendlich für uns hier auch der Anlass zu sagen: Lasst uns einen Podcast auf die Beine stellen. Beim Barometer der Pferdeseele hatten wir uns dieser Botschaft verschrieben, der Idee zu gucken, was hinter Krankheiten, hinter Unfällen steht. Und das haben wir in die Herdenweisheit noch viel breiter weiterentwickelt. Weg von diesen Krankheiten und Verletzungen, weil wir gemerkt haben, das ist es nicht nur allein und es wird auch irgendwann zu restriktiv, hin zu anderen Bewusstseinsfeldern.


Tanja van Heesch

Und die tun sich auf, die tun sich einfach auf. Ich glaube wirklich, dass es niemanden mehr gibt, der sich dem Ganzen entziehen kann, egal wie seine inneren Programme laufen. Es passiert wirklich in jedem etwas, also bei jeder Kreatur auf dieser Erde.


Nur was dieses Wesen damit macht, das ist etwas ganz anderes. Ich kann natürlich entscheiden. Ich komme nochmal wieder, das ist mir alles zu viel hier mit dem Feuerpferd durch die Galaxie, das ist ein bisschen heftig. Oder ich gucke es mir an und sage: Doch, ich nehme diese Einladung an und verändere mich, meinen Fokus, meine Sichtweise. Weil nur über mich eine Form von Veränderung geht, nie übers Außen. Und das finde ich den wesentlichen Faktor. Wir können nur über uns gehen und nicht über irgendwen anders. Und wenn da Aha -Erlebnisse en gros hageln, dann finde ich es einfach nur wunderbar.


Melanie Siedentop

Das war ein schöner Abschlusssatz, würde ich sagen. Liebe Katja, schön, dass du heute dabei warst. Wir haben – also ich für mich auf jeden Fall – viele Impulse bekommen. Ich würde mich freuen, wenn wir im Austausch bleiben.


Katja Hammerschmidt

Sehr, sehr gerne. Hat mir super Spaß gemacht, mit euch zu sprechen.


Melanie Siedentop

Wir verlinken alles – auch deine Homepage.


Ihr Lieben, wir hoffen, diese Folge hat euch einige Impulse geben können und vielleicht etwas zum Nachspüren, Nachdenken und Hineinzufühlen. Ich wünsche euch eine schöne Zeit und dann bis zum nächsten Mal. Macht es gut.



Und jetzt Du


Als ich das Gespräch nach der Aufzeichnung nochmal angehört habe, blieb mir vor allem ein Gedanke: Unsere Pferde warten nicht darauf, dass wir sie besser im Griff haben. Sie warten darauf, dass wir hinhören.


Auffälliges Verhalten, das uns manchmal zur Verzweiflung bringt, ist kein Ungehorsam. Es ist ein Hilferuf. Eine Schublade, die aufspringt, weil sie zu voll geworden ist. Die gute Nachricht ist – eine Schublade kann man aufräumen. Nicht über Nacht, aber Schritt für Schritt und nicht mit Druck oder Dominanz, sondern mit Verständnis und Vertrauen.

Kennst Du auch dieses Gefühl, dass bei Deinem Pferd mehr dahintersteckt, als nur Ungehorsam? Möchtest Du wirklich einmal hinhören? Dann lass uns gern kennenlernen und sprechen, wie ich Euch unterstützen kann – fünfzehn Minuten, die ich Dir gern schenke. In meinem Kalender kannst Du Dir einen Kennenlerntermin buchen.

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Über mich

Katja Hammerschmidt 

Portrait von Katja Hammerschmidt, Tierkommunikatorin, Seelenlauf Coachin und Traumaexpertin für Pferd + Mensch

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Auf Eurem Weg zu mehr Vertrauen, Gesundheit und einem harmonischen Miteinander begleite ich Dich und Dein Pferd – gerade dann, wenn klassische Wege keine wirkliche Lösung bringen.

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In meiner Arbeit verbinde ich Tierkommunikation und Seelenlauf, Körperarbeit und freies Spiel mit dem Pferd und habe dabei immer Körper, Geist und Seele im Blick. Traumasensibel und auf Augenhöhe. Damit Ihr Euch wirklich versteht.

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​Ich bin für Dich online bundesweit und vor Ort im Raum Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen erreichbar.

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Mit Leichtigkeit statt Druck. Mit Vertrauen statt Dominanz. Für ein gesundes, zufriedenes, glückliches Pferd an Deiner Seite.​

 

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  • Ausbildung zu professionellen Tierkommunikatorin mit Schwerpunkt Pferde bei Catherin Seib

  • Ausbildung zum zertifizierten Coach für Seelenlauf bei Yvonne Schinowski

  • Ausbildung zum Therapeutischen Gehen - Seelenlauf - bei Figen Hahn

  • Sachkundenachweis Pferdehaltung bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

  • Erlangung des Transportbefähigungsnachweises für Pferde bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein

  • Fortbildungen Myofasziales Release bei Tilka Petersen, Release Tiergesundheitszentrum NORD

  • Fortbildungen und Kurse zum Thema Intrinzen bzw. intrinsisch motiviertes Spielen mit Pferden (u.a. Kurs „Project Proprius”, Steinar Sigurjörnsson und „Pain Science Workshop”, Kathy Sierra)

  • Kurse und Workshops zur Pferdeernährung, Rationsberechnung, Phytologie u.a. bei Conny Röhm, TWI Tierwissenschaftliches Institut Röhm

  • Fotografie Kurse und Workshops bei Julia Moll, Uwe Hasubeck, Marcus Jacobs u.a.

  • Studium der Betriebswirtschaftslehre, Universität zu Köln und Universität degli Studi di Firenze (Florenz, Italien)

Was sich für meine Kundinnen und ihre Pferde verändert hat

Tine Me

09-08-2026

Katja wurde mir von einer sehr guten Freundin empfohlen, die sich und ihr Pferd in ein viel harmonisches Miteinander entwickelt haben, seit sie zusammen mit Katja Kontakt haben können. Mein Pferd Tecu musste umziehen und da ich Zweifel hatte, ob es die richtige Entscheidung ist,habe ich mich an Katja gewandt. Zusammen haben wir einen guten Weg und ein für das Pferd gefunden und ich bin froh dass sie uns unterstützt. Herzlichen Dank 💕

Figen Hahn

12-06-2026

Katja hat bei meiner kleinen Hündin eine Tierkommunikation durchgeführt, was dazu geführt hat, dass ich mit der Beziehung zu meiner Hündin viel inniger wurde. Auch mein Hund ist mehr in Verbindung zu mir gegangen. Das hat uns beide sehr glücklich gemacht. Ich habe einen sehr trotzigen Hund, was nach dem Gespräch auch zunehmend abgenommen hat.
Katja hat großartige Arbeit geleistet und uns wieder liebevoll zusammengeführt, wobei sie sehr klar und bestimmt die Kommunikation geführt hat. Das hat den Trotz meines Hundes mehr und mehr durchdrungen. Vielen Dank, liebe Katja 👍🏽🤗.

Nadine Jung

15-03-2026

Vor etwa einem Jahr habe ich Katja in einer Phase kontaktiert, in der ich mit meinem schwer traumatisierten Pferd Carthago völlig verzweifelt war. Rückblickend kann ich sagen: Diese Entscheidung hat unglaublich viel verändert.

Katja begleitet uns seitdem auf diesem Weg, und in diesem einen Jahr haben wir gemeinsam sehr viel erreicht. Carthago konnte beginnen, seine Ängste und die schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit besser zu verarbeiten. Wir sind noch nicht am Ende unserer Reise angekommen, aber wir sind heute auf einem klareren immer häufiger stabilen und guten Weg.

Was ich an Katja besonders schätze: Sie arbeitet sehr einfühlsam, bleibt dabei aber immer klar und professionell. Sie ist wirklich ein Sprachrohr für das Tier. Sie sagt einem als Besitzer nicht das, was man vielleicht gerne hören würde, sondern übermittelt die Botschaften des Tieres so, wie sie sind – in meinem Fall die von Carthago.

Durch ihre Unterstützung habe ich gelernt, mein Pferd viel besser zu verstehen und Situationen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Das hat auch bedeutet, aus Liebe zu meinem Pferd neue Wege zu gehen und Erfolg sowie Harmonie anders zu definieren.

Ich kann Katja jedem empfehlen, der ehrlich bereit ist, seinem Tier wirklich zu helfen und die Beziehung zu ihm zu vertiefen. Für uns war und ist diese Begleitung unglaublich wertvoll.

Christine Hinrichsen

05-03-2026

Es war eine sehr spannende und interessante Einheit der Tierkommunikation. Mir und meinem Pony hat es sehr beim zusammen wachsen geholfen. Die Arbeit läuft danach viel entspannter!

Kathrin P.

10-10-2025

Nach einem schweren Reitunfall war mein Pferd völlig traumatisiert – es hatte starke Angst und war ständig angespannt. Schon nach der ersten Sitzung mit Katja war eine spürbare Veränderung zu sehen. Katja hat nicht nur meinem Pferd geholfen, sondern auch mir. Ihre einfühlsame, kompetente Art und die intensive Begleitung über mehrere Monate haben uns beiden unglaublich gutgetan. Ich bin unendlich dankbar, dass ich diesen Weg gegangen bin – mein Pferd und ich haben durch Katja zu neuer Ruhe und Vertrauen gefunden. Wir können wieder tolle Ausritte unternehmen.

Risu Do

11-01-2025

Ich kann Katja nur jedem empfehlen, der sich eine tiefere Verbindung mit seinem Pferd wünscht. In der Session habe ich mich bei Katja so toll aufgehoben gefühlt, sie hat Rubi, mein Pferd und ihre Worte so einfühlsam und liebevoll beschrieben. Seit der Session empfinde ich noch so viel mehr Dankbarkeit dafür Rubi in meinem Leben zu haben.
Danke Katja

Stephanie Briehs

25-08-2024

Ich fühlte mich total aufgehoben und verstanden.durch Katjas ruhige Art bin ich sogar bereit ,nach 30 Jahren auf meine (nicht eingerittene) stute zu gehen. Ich freue mich darauf und werde in einigen Monaten berichten

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